Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Montag, 26. September 2016

Astrologisch gesehen wunderbar

Der heutige Montag soll sehr vielversprechend werden, wenn man den Astrologen glauben darf, und wer meinen blog länger liest, weiß, das ich das durchaus schon mal als Anregung gerne annehme.

Neue Wege tun sich auf, bist Du bereit, sie zu gehen? Ich bin gespannt, was da auf mich zukommt. Eine Ahnung hab ich natürlich und gestern hatte ich wieder mal eine Idee. Mal sehen, ob was daraus wird.

Ich wünsche Euch einen zauberhaften Tag.

Sonntag, 25. September 2016

Gehirntraining, Gelerntes umsetzen

Gestern war ich bei meiner Mutter. Sie beklagt sich, das sie immer mehr vergisst. Ihr fehlen die Worte sozusagen.

Ich weiß aber, das sie die Worte noch kennt, nur ihr Gehirn ist sehr bequem geworden. Sie hat es sich immer gemütlich gemacht in ihrem Kopf. Das interessiert mich nicht, das muß ich nicht wissen.

Mit ihr am Geldautomaten Geld abzuholen, ist ein Geduldsspiel für mich. Sie fängt an, dann schaut sie mich an, ich soll weitermachen. Sich zu konzentrieren, fällt ihr schwer, weil sie es schon lange nicht mehr nötig hat. Und sie ist darin immer von meinem Vater unterstützt worden. Das musst du nicht wissen, du bist eine Frau. Genau so wollte er es ja mit meiner Schulbildung auch halten.

Also haben wir gestern Gehirntraining gespielt. ABC Listen zu einem Thema erstellen. Auf einem Blatt das ABC untereinandergeschrieben auf der ganz linken Seite und da ging es schon los. Das ABC war gar nicht mehr so präsent bei ihr, weil ewig nicht mehr abgefragt. Okay, das war dann gemeistert.

Zu jedem Buchstabe ein Blumenname. Das ging einigermaßen. Sie mag Blumen sehr gern. Dann zu jedem Buchstaben ein Tier. Das ging auch ganz gut. Zu jedem Buchstaben einen Baum und dann auf ihren Wunsch hin, zu jedem Buchstaben ein Gewürz. Wir haben eine Stunde gespielt und es wurde besser. Sie hat sich konzentriert und ich habe gemerkt, das sie teilweise nur ein bisschen zu bequem war, wirklich nachzudenken. Als ich ihr auf die Sprünge half, kamen jede Menge Begriffe dabei heraus.

Natürlich klappt es am Besten, wenn man am Anfang mit Begriffen arbeitet, die geliebt werden. Mir hat es übrigens auch Spaß gemacht.

Das machen wir jetzt einmal die Woche zusammen. Auch im Urlaub, wenn wir nix zu tun haben sollten. Außerdem fördert es die Rechtschreibung. Weil sie sich darüber auch immer beklagt. Sie weiß nicht, wie es geschrieben wird. Sie weiß es erstaunlicherweise schon.

Außerdem wird wieder mehr gelesen, also Bücher, keine Zeitschriften. Ich wette, daß sie in ein paar Wochen den Geldautomaten beherrschen wird, weil das Gehirn wieder neue Wege baut.

Sie möchte unbedingt ein Smartphone haben. Da ich gerade ein neues bekommen habe, hab ich mein altes in Aussicht gestellt. Aber erst muß das mit dem Geldautomaten besser werden. Tja wir haben die Rollen getauscht.



Samstag, 24. September 2016

Lernen im Internet

Bei einem meiner letzten Beiträge habe ich ja davon erzählt, das ich anstatt Fernsehen zu schauen, lieber im Internet unterwegs bin.

Wovon ich viel gelernt habe, ist von Vera Birkenbihl, die ja leider sehr früh verstorben ist. Aber sie hat so tolle Beiträge ins Netz gestellt, ich meine damit Youtube, das ich viele Abende damit verbracht habe, mir das gehirngerechte Lernen zunutze zu machen. Schade, das ich das zu meiner Schulzeit nicht nutzen konnte. Denn pauken bringt gar nix. Du musst es verstehen, sonst vergisst Du es innerhalb kürzester Zeit wieder. Aber auch über den Islam, über Männer und Frauen, über Kindererziehung und viele andere Themen, die wirklich interessant sind, da fällt mir spontan noch " Was Sie über China wissen müssen" ein, habe ich eine Menge verstanden, dank Vera Birkenbihl.

Was habe ich in der Schule doch für mittelmäßige bis grausige Lehrer gehabt, denn soll ich Euch mal was verraten: Ausser dem Fach Deutsch, was ich immer sehr geliebt habe, war mir der Unterricht ein Greuel. Ich habe mich zu Tode gelangweilt, der Pause entgegen gefiebert oder noch besser dem Schulschluß. Alles was ich heute über Geographie, Geschichte, Politik und Fremdsprachen weiß, habe ich nach der Schule gelernt, aus eigenem Antrieb, weil es mich interessiert hat und ich mir die richtigen Bücher oder Vorträge herausgesucht habe. Dem Internet sei Dank. Für mich die beste Erfindung meines Lebens. Ich glaube, wenn es eine Reinkarnation wirklich gibt, dann hab ich auf jeden Fall Schlange gestanden für die Möglichkeit, das Internet zu erleben. Ich kann gar nicht sagen, wieviel mir diese Wissensfülle bedeutet. Früher habe ich die Bibliotheken auf links gedreht, nach Antworten, heute surfe ich im Net. Wunderbar und vielen Dank an die, die das alles möglich gemacht haben.

Ein bisschen Herbst

Wie mit Zauberhand werden die Blätter jetzt schon immer bunter. Obwohl es tagsüber im Moment ja noch richtig schön warm ist, nachts gehen die Temperaturen doch in den einstelligen Bereich.

Die ersten Kastanien sind gesammelt, und es gibt dieses Jahr sehr viele davon und ein bisschen Herbststimmung hab ich jetzt auch schon in der Küche.

Ich wünsche Euch ein wunderbares Herbstwochenende.


Montag, 19. September 2016

Lebe einfach

Nicht jeder Tag läuft perfekt. Das Leben bewegt sich immer in Wellen. Es ist wie am Strand. Die Wellen kommen und gehen. Vor, zurück, vor , zurück und es ist wie eine Art Meditation dem Meer zuzuschauen. Dann plötzlich kommt eine ganz große Welle und schießt weit übers Ziel hinaus. Und wenn Du nicht aufpasst, hast Du nasse Füsse und mehr.

An meinem Lieblingsstrand auf Teneriffa Playa Jardin bin ich im ersten Jahr komplett von solch einer Welle überrascht worden und saß von einer Sekunde zur nächsten im Wasser. Ich habe zu nahe am Meer mein Handtuch ausgebreitet und mich in die Sonne gelegt. Die Welle kam so unerwartet und heftig, das mein Handtuch meine Badetasche und ich komplett im Wasser lagen. Und so überrascht einen das Leben an manchen Tagen auch. Plötzlich bekommst Du einen kalten Schauer ab, und bist hellwach. Unvorbereitet von jetzt auf gleich. Wenn Du es schon ein paarmal erlebt hast, kannst Du etwas besser damit umgehen und weißt, Du wirst auch wieder trocken und das nächste Mal nicht ganz so nah am Meer hinlegen.

Freitag, 16. September 2016

Von Eigenverantwortung und Manipulation

Es wurde selten mehr über "die da oben" geschimpft als im Augenblick. Ja, es ist chaotisch und die Ereignisse überschlagen sich im Moment tatsächlich. Weil so ein System, das uns immer mehr, Schritt für Schritt anerzogen wurde, gescheitert ist. Immer mehr Wachstum, der American Dream funktioniert eben nicht. In Deutschland war mal das Augenmerk auf Qualität und Nachhaltigkeit gerichtet. Das hat diese Wirtschaft groß gemacht, und nicht die Gier nach mehr Profit. Aber die Konzerne haben sich von Unternehmensberatern aus der amerikanischen Wirtschaft ruinieren lassen, weniger Arbeitnehmer, mehr Profit, Verfallsdatum im Produkt eingebaut. Ich weiß sehr genau wovon ich rede. Ich habe fast 30 Jahre lang in einem deutschen Unternehmen gearbeitet, sah die Unternehmensberater das Unternehmen auf links drehen. Danach kam eine große Fusion mit kränkelnden Unternehmen. Das Ergebnis nach 10 Jahren, 6000 Arbeitsplätze weg, Kunden sind sehr unzufrieden, Mitarbeiter dauerkrank wegen Dauerüberlastung. Und das geht der westlichen Wirtschaft weltweit genau so. Die Kultur eines Landes kann man nicht mal eben austauschen. Aber darüber will ich gerade gar nicht reden.

Die Menschen Amerikas sind wunderbare, optimistische Menschen, die ich kennen und schätzen gelernt habe. Aber sie sind im Herzen wirklich anders und auch sie merken schmerzlich, das es für sie nicht mehr möglich ist, den American Dream so zu leben, wie sie ihn in den Fünfziger und Sechziger Jahren noch vorgelebt bekamen. Ich wünsche ihnen allen ein gutes Erwachen und die Kraft eigene Wege zu gehen. Ich will hier nicht trennen, ich möchte verbinden und aufzeigen, das jeder einzelne Mensch ein Individuum ist. Und in der Masse verliert jeder an Persönlichkeit, weil wir eben alle miteinander verbunden sind. Es kommt also auf unsere innere Haltung an, auf unsere Gedanken und Überzeugungen.

Wenn mir etwas völlig gegen den Strich geht, suche ich Lösungen und halte mich nicht im Hamsterrad der Probleme auf. Und ja, scheitern an neuen Wegen gehört auf jeden Fall mit dazu. Etliche Male habe ich eine gute Idee gehabt, sie verfolgt und wieder verworfen. Doch mein Wunsch ein selbstbestimmtes Leben zu führen, hat mich immer wieder angetrieben.

Dafür musste ich erst einmal verstehen, das ich Konzepte übergestülpt bekommen hatte, die mit mir als Mensch nichts zu tun haben. Mit meinem Wunsch nach Entfaltung meiner Talente passte die Enge des vorgegebenen Systems nicht zusammen.

Für mich ist eine Lösung der jetzigen Probleme auf der Erde nicht darin zu suchen, weiter den anderen die Schuld zu geben, sondern die Fehler zu erkennen, sich nicht neue "Eltern" zu suchen, sondern erwachsen zu handeln.

Die Überschrift auf meinem Blog sagt schon viel aus, über das was einen Menschen ausmacht.

Ich wünsche Dir einen wunderbaren Fischevollmond.

Meine Karte für heute hat den Text

Kannst du einen Stern berühren, fragte man das Kind. Ja sagte es, neigt sich und berührte die Erde