Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Mittwoch, 16. Mai 2018

Viele Menschen über 50 leben nur noch in der Vergangenheit

In den letzten Wochen habe ich mich bewusst mit vielen Menschen getroffen, die in meinem Altersbereich sind. Mit Männern und Frauen. Viele Gespräche haben stattgefunden und alle hatten viel aus ihrem Leben zu erzählen. Eine Frau zählte einen scheinbar nicht endenden Leidensweg auf, in dauerndem Opferdasein, vor mir stand jedoch eine sehr gut aussehende Frau, die mir alles andere als hilfsbedürftig erschien. Andere erschienen mehr ein wenig weltfremd, wie nicht wissend, was sie ausser Arbeit, die sie nun beendet hatten, nichts mit ihrem Leben anzufangen wissen, hier spreche ich in dem Fall von einem Mann, der, wie er mir erzählte, ehemals ein erfolgreicher Unternehmensberater war und schon einige Jahre aus dem Berufsleben ausgeschieden war. Das sind nur 2 Beispiele für Menschen, die nach ihren Plänen für die nächste Zeit keine Antwort wussten, aber stundenlang über ihre Vergangenheit erzählen konnten. Dann gibt es noch die, die bloß nicht mal zur Ruhe kommen wollen, von einer Veranstaltung zur nächsten hetzen, überall dabei sind, einen randvollen Freizeitkalender haben, ständig Termine verschieben müssen, weil sie da doch schon was anderes vorhaben. Und trotzdem hast Du den Eindruck, vor einem völlig leeren Menschen zu sitzen. Der sich betäubt, mit Aktivität.

Und nicht zu vergessen jene, die jetzt schon ihre Krankheitskarriere aufzählen. Wie Trophäen ihre Operationen vor sich hertragen mit stolzem Blick. Hilfe......


Das erschreckt mich zutiefst. Ich glaube, das nennt man alt sein. Wenn die Gegenwart und die nahe Zukunft keine Bedeutung mehr haben. Wenn es keine Ziele oder Pläne mehr gibt.

Man sich nicht mehr auf neue Sachen in seinem Leben einlassen will. Oder nur noch mitläuft mit der Herde. Dieses desinteressierte, ja von mir aus, weil man selbst keinerlei Ideen hat, wozu man Lust hat, was man vielleicht Neues machen könnte. Versteht jemand was ich meine?

Sonntag, 13. Mai 2018

[Magical] Mustang Feenja building up trust in humans.. MMO 2018

Herzenswünsche auf dem Weg

Gestern habe ich die schönste Mail bekommen für dieses Jahr. Es geht um eine Zusage bei einem Mustang Projekt, bei dem ich nun dabei sein darf. Ich kann gar nicht mehr aufhören zu grinsen.

Letztes Jahr war ich bei der Premiere dieses Events in Aachen als Zuschauerin dabei. Es geht um die Vermittlung von wilden Pferden, die in Amerika noch vorhanden sind, aber zusehens an gestattetem Lebensraum verlieren. Traurig genug. Eine Auswahl wird hier in Deutschland zu einer 100 tägigen Ausbildung zu anerkannten Pferdetrainern gebracht und im August in Aachen vorgestellt und dort an das interessierte Publikums versteigert. Das Ganze hat bisher einen sehr schönen Charakter und mein Wunsch ist es, eben auch einmal hinter den Kulissen mit dabei zu sein, zu helfen, die Veranstaltung möglich zu machen und interessante Menschen und vor allem die Mustangs persönlich kennen zu lernen. Die Pferde sind etwas ganz besonderes, denn sie sind sehr klar in ihrem denken und handeln. Und mein aller größter Wunsch ist, einmal mit nach Amerika reisen zu können und mir die Situation vor Ort anzuschauen. Aber eins nach dem anderen. Endlich habe ich die Zeit, das zu tun, wonach es tief in meinem Inneren von klein an ruft.

Montag, 7. Mai 2018

Das Spiel der Religionen und Politiker

Wenn Du für uns bist, bist Du automatisch gegen die Anderen.

So läuft es überall ab, im Großen, wie im Kleinen. Gute Frauen, böse Männer. Gute Moslems, böse Christen. Böse Nazis, gute Linke. Gute Veganer, böse Fleischesser.

Und zu welcher Gruppe darf ich Dich zählen? Wo darf ich bei Dir mein Häckchen machen?

Sich einordnen zu lassen, ist ein altes Spiel, was man als Kind schon lernt. Mit dem darfst Du nicht spielen, das ist pfui , das sagt man nicht, das tut man nicht.

Als ich zur Schule ging, gab es zwei getrennte Schulhöfe. Ursächlich wurden hier die Evangelischen und Katholischen strikt getrennt. Das war zur Zeit meiner Eltern so. Bei uns waren es erst die Jungen und die Mädchen. Später war es dann nicht mehr, weil wir alle in eine Klasse gingen. Du lernst von Kind an, einer bestimmten Gruppe anzugehören. Und wirst auch so eingeschätzt, dafür verurteilt, dafür gelobt.

Frei bist Du erst, wenn es Dir echt egal ist, was andere von Dir halten, und es Dir auch egal ist, wo sich Dein Gegenüber gerade einordnet, wenn er sich offensichtlich einordnen möchte. Die Trennung untereinander ist gewollt und wurde immer schon ausgenutzt, um Kriege anzuzetteln und Macht zu haben. Mehr ist es nicht.


Mittwoch, 2. Mai 2018

Facebook durchsetzt von Meinungsmachern und Niedermachern und der Ausverkauf der Erde durch Reiseunternehmen

Gestern habe ich auf einer Reiseseite, die auf Facebook damit lockt, eine riesige wunderbare Höhle in Vietnam ganz angenehm mit dem Kreuzfahrtschiff zu erreichen, gepostet, und gewagt anzumerken, ob es wirklich sinnvoll und nötig wäre, die Natur vollends dem Ausverkauf darzubieten. Da kam einige Minuten später bereits ein Hasskommentar, was ich mir denn einbilde, so was zu posten, die Vietnamesen wollten sich schließlich auch an dem westlichen Reichtum beteiligen und die Schönheiten ihres Landes für den Tourismus bereitstellen. Zwar als Privatperson ausgegeben, aber ganz sicher schon im Dienste oder partizipierend von dieser Art Tourismus, das ließen die Fotos auf ihrem Account erkennen. Ob es der Mount Everest , oder der Dschungel von Costa Rica oder eben diese wunderbaren Orte in Asien sind, sie werden mittlerweile überlaufen von Touristen, die das Besondere erleben und herzeigen wollen. Die Meisten kennen sich in ihrem eigenen Land kaum aus, aber sie sammeln Reiseziele, wie Medaillen, die sich sich an die Brust heften wollen.

In der Vergangenheit habe ich den Reiseblogs eines jungen Paares verfolgt und habe viele Videos über Kambodscha und Vietnam und Bali gesehen und überall tummeln sich vor allem junge Touristen, die über Wochen und Monate durchs Land reisen und wenn sie kein Geld mehr haben, andere Touristen anbetteln, damit sie weiter reisen können. Die Bilder von all dem Müll der im Meer schwimmt, vor allem vor den Küsten Balis und auch sonst überall, wo durch Touristen das schnelle Geld lockt, hat mich davon abgehalten, dort auch noch meine Fußabdrücke zu hinterlassen. Natürlich freuen sich die Menschen vor Ort, das sie durch die Touristen mehr Geld verdienen können. So lange, bis die Touristen ihnen das Land unterm Hintern wegziehen, wie bereits auf Mallorca und Bali geschehen. Dann fällt ihnen doch wieder ein, das sie ihr Land ganz gern auch mal für sich haben möchten.

Es geht um diese wunderschöne Höhle, die wie aus dem Artikel bereits ersichtlich, gut vermarktet wird.



http://www.orangesmile.com/extreme/de/largest-caves/son-doong.htm


Auch dieser kleine Wasserfall in der Eifel war vor 20 Jahren noch ein Geheimtipp. Jetzt ist er ein Massenausflugsziel geworden und wird zum Wochenende förmlich niedergetrampelt