Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Dienstag, 18. Juli 2017

Wie hast Du Dir Dein Leben vorgestellt, als Du Kind warst

Schon als Kind hatte ich nicht diesen Wunsch, den viele Mädchen haben, heiraten und Kinder kriegen.

In meinen Träumen waren Abenteuer, die es zu erleben galt, Pferde und Hunde. Ich wollte ein Auto haben und damit überall herumfahren.

Und am Wasser wollte ich sein, an einem großen See oder am Meer. Wie komme ich darauf, darüber jetzt nachzudenken?

Viele Frauen fragen mich, warum ich keine eigenen Kinder habe. Dann habe ich natürlich darüber nachgedacht und festgestellt, das war nie mein Traum vom Leben.

Ich lebe meinen Kindheitstraum und was sonst sollte einen glücklicher und dankbarer machen.


Donnerstag, 13. Juli 2017

Auf dem Weg zu mir

Dieses Jahr habe ich sehr oft die Möglichkeit mich zu reflektieren und festzustellen, das ich wirklich auf dem Weg zu mir bin.

Es fällt mir auf, das ich zu oft unbewusst zugelassen habe, so wie andere sein zu müssen, weil ich es so gelernt habe. Sei angepasst, sei überkritisch, wo ist der Haken. Negativ über Menschen denken, die ich noch gar nicht kenne. Etwas einfach geschehen zu lassen, obwohl es mir nicht passt, nicht zu mir passt. Ich spreche jetzt natürlich nur von meinem persönlichen Umfeld.

Ich habe sehr viele Dinge am Tag, über die ich wahnsinnig dankbar bin. Ich fühle mich so frei und glücklich, in der Lage, mein Ding zu machen.

Letztens habe ich einen Satz gehört, der mir sehr gut gefallen hat. Thomas Schmelzer von Mystica TV hat ihn gesagt. Er sagte, trau Dich ganz tief in Dir drin nach Deinem sehnlichsten Wunsch zu forschen. Und wenn Du ihn gefunden hast, dann nimm ihn ernst und hauche ihm Leben ein.

Und ich habe noch etwas gelernt. Rede nicht drüber, sondern tue es.

Mittwoch, 12. Juli 2017

Familie


Meine beiden Süßen. Roi und Louisa. Gestern habe ich sie das erste Mal zusammen von der Weide geholt. Roi kennt mich ja noch nicht so gut. Deshalb habe ich erst die Mama geholt und dann Roi. Das hat ihn überzeugt. Er ist wie ein großer verspielter Hund. Er schubst einen immer ein bisschen mit der Schnauze, wenn man vor ihm geht. Und in seinen Strick beißen und damit spielen tut er auch. Das hat mein Hund auch getan, als er noch klein war. Keinerlei Misstrauen gegen Menschen. Wenn er könnte, würde er sich auch noch auf meinen Schoß setzen.

Dienstag, 11. Juli 2017

Bewegung ist eher out in der Pubertät

Bald gibt es Zeugnisse. Die Lehrer wollen noch ein paar entspannte letzte Tage vor den Ferien verbringen, mit den Kids ist lerntechnisch
nicht mehr zu rechnen. Kann ich auch gut nachvollziehen.Die Noten stehen.

Gestern morgen gehe ich also mit dem Hund zum Wald und treffe da unverhofft eine Horde von Jungen und Mädchen im Alter zwischen 12 und 14 und ein paar laut klatschender und rufender Lehrer an.

Was war los? Walking Day, klärte mich später eine Lehrerin auf. Es stand noch mal Bewegung auf dem Programm. Walken oder joggen, mindestens 2,5 km, nach oben hin offen. Einige Jungs waren ordentlich motiviert, verschwitzt und laufend kamen sie mir entgegen, teilweise mit einem guten Tempo. Doch die meisten Jungs latschten eher lustlos in Gruppen daher und sahen sehr unmotiviert aus.

Die Mädels maximal schneller gehend, eher schlendernd mit Smartphones bewaffnet, wegen der Selfies für Facebook usw. und bloß nicht schwitzen, weil da sieht man ja nicht mehr gut aus. No way.

An jedem Streckenposten wurde gemault, weil man gerne abkürzen wollte, die Lehrer einen aber nicht ließen. Bewegung ist echt nicht in, in der Pubertät.

Der Frosch saß letztens auch lange Zeit bewegungslos auf dem Weg. Wahrscheinlich auch in der Pubertät ;)




Montag, 3. Juli 2017

Willkommen

Jetzt ist er also da der kleine Roi, der zweijährig schon größer als seine Mama ist.

Es ist so schön und lehrreich Pferden dabei zuzusehen, wie sie miteinander kommunizieren. Erkannt haben sich Beide sofort, obwohl sie sich ein Jahr nicht gesehen habe. Roi war inwzischen in einer Fohlenherde untergebracht, was auch sehr viel Sinn bei jungen Pferden macht.

Als erstes hat Mama ihm nochmal den Respekt abverlangt, damit er nicht frech wird. Das ist bei Pferden und eigentlich bei allen Tieren völlig normal. Nur bei uns Menschen funktioniert es immer weniger, das Kinder von ihren Eltern ein bisschen Respekt beigebracht bekommen.

Nun sind die Verhältnisse geklärt und unser Neuzugang hat sein endgültiges Zuhause bezogen. Ich freue mich so. Er ist so ein tolles Pferd.

Willkommen junger Roi. Ich bin so gespannt, was wir zusammen erleben werden. Einen Zweijährigen zu betreuen, ist auch für mich eine neue Aufgabe.

Sonntag, 2. Juli 2017

Es gibt immer was zu meckern....

.... am liebsten übers Wetter. Kaum regnet es mal einen Tag posten die Ersten schon, das soll ein Sommer sein?

Bei meinen täglichen Waldspaziergängen und auch bei Gesprächen mit Landwirten war es höchste Zeit, das endlich Regen auf die Erde fällt.

Die Waldbrandgefahr war sehr hoch und wenn wir mal beobachten, in Portugal oder auf den Kanaren, was Waldbrände anrichten, so können wir froh sein, wenn es mal einen ganzen Tag und eine Nacht durchregnet.

Ich bin froh und dankbar für den Regen. Raus gehe ich so oder so. Mein Hund und die Pferde fragen nicht nach dem Wetter. Und mal ehrlich, es schläft sich mit einer regenfrischen Luft ausgesprochen gut. Also. Die Sonne ist immer da, auch wenn gerade mal ein paar Wolken davor sind.

In dem Sinne ein gemütliches Wochenende. Heute kommt das 2. Pferd in den Stall. Der Sohn von meiner Pflegestute. Ich bin schon sehr gespannt. Aus eins mach zwei. Wer hätte das gedacht, jetzt hab ich schon 2 Pferde, um die ich mich kümmern darf. Ich freue mich.