Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Sonntag, 19. März 2017

Wenn Völker sich für ihre Staatsoberhäupter fremdschämen

Mittlerweile ist es an der Tagesordnung.

Die Menschen schämen sich für die Politiker ihres Heimatlandes. Egal ob in Deutschland, in der Türkei oder in der USA, um nur die aktuell am häufig erwähnten Staatsoberhäupter zu nennen, wir schämen uns, mit diesen Politikern in Verbindung gebracht zu werden.

Das was diese Menschen von sich geben, hat nichts mit unserer Meinung und Haltung zu tun.

Schade ist, wenn alle in einen Topf geworfen werden und sich vor den Karren von Personen spannen lassen, die nicht das Wohl des Volkes, sondern Macht, Größenwahn und Gier auf ihrer Agenda haben.

Die Erde ist rund und egal was wir gegen irgend jemanden unternehmen, es wird wieder bei uns ankommen.

Ein klassischer Fall von Selbstüberschätzung


Samstag, 18. März 2017

Die Kunst des Malens

Ich bewundere wirklich gute Maler. Für mich der Größte ist Wolfgang Beltracchi.

Der Mann hat ein Auge und ein Händchen und er weiß es auch. Er ist selbstbewusst. Vor allem steckt viel Arbeit und Hintergrundwissen in seinen Werken.

Er und seine Frau haben ein echtes Künstlerleben gelebt, wie Gott in Frankreich im wahrsten Sinne des Wortes. Er ist wohl "der" Kunstfälscher überhaupt und er kann jeden Stil und hatte sogar die Stirn, völlig neue Bilder im Stil der großen Künstler zu malen und sie richtig gut und teuer zu verkaufen.

Ich muß ehrlich gestehen, ich bin völlig fasziniert von ihm und seiner Frau. Die Beiden sind so eine Symbiose und im absoluten Miteinander. So eine Partnerschaft ist für mich echte Liebe. Sehr selten und sehr kostbar. Darum beneide ich die Beiden und auch um ihr interessantes Leben.

Man kann geteilter Meinung über sein Leben sein, aber ich muß gestehen, das ich seine Art von Kriminalität im Vergleich zu Schaden an Leib und Leben, harmlos finde. Ja er hat gutes Geld damit verdient, aber wenn ich sehe, womit Banker und Broker ihr Geld verdienen, hat Beltracchi die Welt bereichert und nicht ärmer gemacht.

Er hat seine Tochter einmal im Stil von Boticellis Venus gemalt, es wa ein faszinierendes Bild.

Die Geburt der Venus ist mein persönliches Lieblingsbild der alten Künstler, und ich fühle mich sehr von diesem Bild angezogen.

Florenz steht auf jeden Fall noch auf meiner Reiseliste und dann werde ich mir das Bild im Original anschauen.


Freitag, 17. März 2017

Oh what a day

War das gestern ein schöner Geburtstag. Schon ganz früh, mit der Sonne gemeinsam aufwachen und in Ruhe den ersten Kaffee genießen.

Echtes Kaiserwetter, morgens um halb Elf im Straßencafe den ersten Espresso trinken und die Sonne genießen. Ein bisschen bummeln, Geburtstagsgeschenk aussuchen und kaufen.

Später sehr lecker zu Mittag gegessen und festgestellt, das unser Kellner auch Geburtstag hatte.

Nachmittags mit Freunden ein Gläschen Prosecco und ein Schwätzchen und alle, alle waren bester Laune, dank des schönen Wetters.

Dann sind zum guten Schluß noch meine neuen Malstifte gekommen und ich kann jetzt meinem alljährlichen kreativen Anfall frönen. Schön.

Die Weltpolitik dreht am Rad, aber ob ich mich jetzt darauf einlasse, oder nicht, das entscheide immer noch ich selbst. Mir war es gestern herzlich wurscht. Ich habe gestern gedanklich die ganze Welt umarmt und den Tag genossen.





Donnerstag, 16. März 2017

Gedanken über Wünsche


Fotoquelle: http://buildnaturally.com/




Manchmal sehe ich etwas und denke, das möchte ich auch so haben. Einfach weil es schön ist, besonders für mich und mich wahnsinnig anspricht.

Diesen Eingangsbereich finde ich hinreissend schön und so fröhlich , wenn ich ein Haus hätte, würde ich mir so einen wünschen. Überhaupt gibt es mittlerweile Möglichkeiten, wunderbare individuelle Häuser zu bauen, das mir der Mund offen stehen bleibt.

Doch wüsste ich gar nicht, wo dieses Haus stehen sollte. Klar gibt es Orte, die ich besonders schön finde, aber würde ich dort auch ein Haus haben wollen, für immer? Ich tue mich sehr schwer mit diesen langfristigen Entscheidungen. Für mich muß es immer eine Möglichkeit geben, ohne große Probleme wieder weiterzuziehen. Verbindlichkeiten sind mein wunder Punkt. Und Eigentum verpflichtet ja bekanntermaßen.

Klar kann man weiter verkaufen oder vermieten, aber es hat mich bisher nicht gereizt, Eigentum zu besitzen. Mich persönlich macht es unfrei. Und je länger ich auf dieser Erde bin, umso mehr stelle ich fest, wie sehr ich meine Freiheit schätze.

Dienstag, 14. März 2017

Dinge, die ich im Winter nicht vermisst habe

Das schöne Wetter ist wunderbar und die Spaziergänge mit dem Hund sind nochmal so schön....

wenn jetzt nicht wieder diese hechelnden, keuchenden Jogger mit schmerzverzerrten Gesichtern und hochroten Köpfen und die wahnsinnigen Mountainbiker den Spaziergang versauen würden.

Warum joggt ihr, wenn es euch so offensichtlich gar keinen Spaß macht und eurer Bewegungsablauf mich dazu veranlasst, mein Handy immer griffbereit zu haben, aus Angst das ihr mir gleich vor meinen Augen zusammenbrecht?

Es soll mir keiner sagen, das so etwas gesund ist. Und die Unfälle der Mountainbiker sind auch nicht gerade gesundheitsfördernd. Wie oft hab ich mir das Grinsen nicht verkneifen können, wenn sie sich eine kleine Steigung hoch quälen und dann doch mittendrin, weil sie beim Treten in die Pedale fast auf der Stelle fahren, umkippen. Vor allem die älteren Herren blamieren sich gern bis auf die Knochen.

Bitte lasst es doch sein. Es macht euch keinen Spaß und mir auch nicht.

Ach und denen im Gleichschritt marschierenden, laut stöckernden Nordic Walkerinnen möchte ich auch sagen, geht doch zur Bundeswehr, wenn ihr marschieren wollt. Es ist ein höchst aggressiv anmutendes Bild, was ihr da zum Besten gebt, mein Hund macht immer Anstalten, voller Angst die Flucht zu ergreifen, weil er sich von euch bedroht fühlt. Und ich mich ehrlich gesagt auch.

Geht doch einfach spazieren, das ist viel gesünder, das Verletzungsrisiko sehr gering und es erhält den Frieden im Wald. Vielen Dank.

Heute morgen habe ich einen schönen Spruch gefunden, den ich nur unterschreiben kann. Es geht mir jeden Morgen so, wenn ich aufstehe und überlege, was kann ich denn heute schönes machen?


Sonntag, 12. März 2017

Lust auf Neues

Nach dem ich meine Wohnung einer Frischfarbenkur unterworfen habe, 2 neue Teppiche und neue Gardinen im Wohnzimmer und das Sonnenrollo in der Küche hat sich die Wohnqualität und Energie noch mal erstaunlich erhöht.

Schon komisch, sonst bin ich der Wandering Star, der alle paar Jahre eine neue Wohnung hat, diesmal bin ich quasi die Einzige die bleibt. Es hört sich jetzt komisch an, aber ich habe auch hart daran gearbeitet, das sich die Energie in diesem Haus positiv verändert.

Als ich hier einzog, vor fast 7 Jahren, war hier eine depressive, mürrische Stimmung im Haus und das alte Ehepaar im 1. Stock hatte alle unter ihrer Fuchtel. Jeden Sonntag um 12 Uhr wurde bei denen die deutsche Nationalhymne gespielt, ehrlich. Das hat sich deutlich verändert. Ich bin in den Widerstand getreten, habe mich verweigert und jetzt haben alle nachgezogen. Es herrscht nun die lässige Anarchie.

Als ich das Ehepaar diese Woche im Hausflur traf, stänkerten sie wieder rum, das mein Hund das ganze Treppenhaus schmutzig macht und fast hätten sie mich wieder angetriggert. Ich habe dann, in meiner Manier einen Satz zum Besten gegeben, der sie schockiert verstummen ließ und nun ist wieder Ruhe.

Das sind die Art Deutschen, die im Ausland so verhasst sind und ich habe leider auch einen Anteil daran von meinen Ahnen geerbt. Deshalb stösst es mir auch so derbe auf und ich denke dann immer daran, das ich im Ausland viel entspannter und freundlicher bin, als eben hier.

Was natürlich auch an der Energie des Landes und der Menschen, die dort wohnen liegt.

Draussen spürt man den Frühling und man kann ihn deutlich erkennen.