Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Montag, 21. August 2017

Der neurotische Mensch

Keiner will gleich sein, wie der andere, jeder möchte als Individuum erkannt und anerkannt werden. Schwierige Zeiten aus denen wir lernen können.

Im Gleichschritt gehen mag zwar ungestörter vorwärts bringen, aber die Richtung ist sehr sehr fraglich

und vor allem diejenigen, die uns lenken wollen mit Angst und Brot und Spielen

ihnen ist nicht zu trauen.

Denke selber, erfinde Dich jeden Tag neu

und lass das, was Dir vor einiger Zeit noch richtig und wahr erschien

ruhig heute als Lüge erkannt werden.

Es ist ein Prozess zu Gunsten der Menschen



Montag, 14. August 2017

Gedanken zum Thema Tod

Am Wochenende bin ich mehrmals dem Thema Tod begegnet.

Einmal ist der Vater meiner Freundin am Freitag ziemlich unerwartet gestorben. Es hat sich schon angekündigt, aber meine Freundin hat es immer wieder kräftig verneint.

Ich habe mich dann natürlich mit meiner Freundin über den Tod und die Beerdigung unterhalten. Dabei hat meine Freundin festgestellt, das sie sich noch nie Gedanken darüber gemacht hat, wie sie beerdigt werden will. Die meisten Menschen haben so ein Grauen vor dem Tod, meist die, für die mit dem Tod alles vorbei ist, das sie es erfolgreich bis zu einem gewissen Punkt verdrängen.

Und dann habe ich auf Youtube mehrere Vorträge vom Berliner HP Andreas Krüger angeschaut und auch er hat ein homöopthisches Mittel besprochen, dessen typisches Zeichen es ist, sich ganz genau damit zu beschäftigen, wie man beerdigt werden will. Bis ins kleinste Detail durchdacht.

Ich bin bisher dem Tod in meinem nahen Umfeld einige Male begegnet und spüre einen unendlichen Frieden, von den Toten ausgehend. Sowohl bei Mensch als auch beim Tier.

Der Tod ist für mich kein Tabu und ich versuche immer wieder, mich mit ihm anzufreunden. Irgendwann werden wir uns sowieso begegnen. Warum nicht auf einer freundschaftlichen Basis.

Ich habe heute morgen noch mal meine Liste durchgearbeitet, wie ich meine Beerdigung wünsche und bin dabei auf einen Sarg gestoßen, der aus Zellulose hergestellt wird und mit verschiedenen Motiven bedruckt ist. Zellulose finde ich deshalb völlig ausreichend, weil ich mir eine Feuerbestattung wünsche und nicht will, das deswegen gutes Holz verwendet werden muß, nur um mich einzuäschern.

Ausserdem gibt es hier in meiner Stadt einen Friedhof, wo es Baumbestattungen gibt. Man kann seine Urne am Fuße eines Baumes in die Erde geben lassen, entweder anonym oder mit einer Plakette an dem entsprechenden Baum. Das finde ich für mich absolut stimmig.

Abschiedsworte der Lakota-Indianer

Steht nicht an meinem Grab und weint,
ich bin nicht da,
nein ich schlafe nicht.
Ich bin
eine der tausend wogenden Wellen des Sees,
ich bin
das diamantene Glitzern des Schnees,
wenn ihr erwacht in der Stille am Morgen, dann bin ich für euch verborgen,
ich bin ein Vogel im Flug, leise wie ein Luftzug,
ich bin das sanfte Licht der Sterne in der Nacht.
Steht nicht an meinem Grab und weint,
ich bin nicht da,
nein ich schlafe nicht.




Sonntag, 13. August 2017

Machogehabe

Dieses Machogehabe dieser Männer, die leider auch noch an Hebeln der Macht sitzen, geht mir echt auf den Zeiger.

Ich denke es wird wieder Zeit für das echte Matriachat. Für Frauen mit Fürsorge für das Volk. Damit meine ich nicht Merkel, diese Frau ist machtgeil und feige zugleich.

Göttin steh uns bei.

Samstag, 12. August 2017

Aufhebung der Selbstverleugnung

Warum klappt so vieles nicht in Deinem Leben?

Du hast Potential

Du hast das Wissen

Du hast die Möglichkeiten

und doch, kurz vor dem Durchbruch

kurz bevor der Erfolg greifbar wird

bricht alles wie ein Kartenhaus zusammen.

Wieder mal. So oft schon geschehen.

Die Selbstverleugnung sitzt tief und Du wusstest es gar nicht,

hast Dich immer gewundert, wieso bei anderen, wieso nie bei mir

geht etwas auf, darf erblühen, sich entfalten.

Deine Selbstverleugnung ist hartnäckig.

Geh ihr auf den Grund, hebel sie aus und schick sie fort.

Für immer.

Nimm Deinen Platz ein und halte ihn. Er steht dir zu.

Ich nehme meinen Platz ein und halte ihn. Er steht mir zu in diesem Leben.

Jetzt und für immer.

Aho



Freitag, 11. August 2017

Die täglichen Wunder

Wenn Du etwas möchtest, bitte darum.

Ich bekomme im Augenblick sehr viele Heilungsimpulse für mich auf beinahe wundersame Art und Weise.


Wenn das Wunder kommt
Serviere ich ihm Tee
Und Kekse
Solange
Bis Du dran glauben kannst
Halte ich es für Dich warm
<3 Hannah lettmann

Donnerstag, 10. August 2017

Die Würde der Frauen

Wie sieht es mit Deiner Würde aus? Erwählst Du wirklich oder fühlst Du Dich nicht gut genug?

So viele Frauen haben Beziehungsprobleme, finden immer wieder den falschen Partner, der sie im Stich lässt, wenn es darum geht, Sicherheit zu geben.

Frauen die mitten im Leben stehen, einen guten Job machen, selbstständig sind und trotzdem immer wieder an einen Partner geraten, der sich unterschwellig als Frauenhasser herausstellt und bzw. nicht in der Lage ist, seinen Part nach Sicherheit für seine Partnerin herzustellen. Soll heißen, wenn die Frau ihn wirklich einmal braucht, weil sie mal eine Schulter zum Anlehnen braucht, oder er mal eine Verpflichtung übernehmen soll, kneift er oder verhöhnt sie auch noch, weil sie es nicht alleine schafft.

Viele Frauen sind leider wahllos oder nehmen den erstbesten, der sich für sie interessiert. Es ist oft zu beobachten, man sieht ein Paar und denkt sich, wie blind muß diese tolle Frau sein, das sie sich so einen Idioten ausgesucht hat. Das hat sie doch gar nicht nötig.

Es geht nicht darum, unbedingt Single sein zu wollen, es geht darum seine Würde zu wahren. Es geht um eine Partnerschaft und nicht um eine Mutterrolle, die die Frau hier dem Mann gegenüber einnehmen soll und in der dieser Mann dann den Hass gegen seine Mutter ausleben kann, stellvertretend natürlich.

Man sieht andere Paare und sieht, das der Mann hier die Sicherheit der Frau wahrt, in dem er ihr den Rücken stärkt, wann sie es braucht. Und Du fragst Dich, wieso sich solche Männer nicht für Dich interessieren.

Es macht keinen Sinn, nur damit Frau nicht allein ist, nicht sorgfältig zu wählen, wer an ihrer Seite lebt. Ja man darf an sich selber arbeiten, an seiner natürlichen Würde und nenn es von mir aus Selbstliebe. Auch daran, gut mit sich selbst allein sein zu können. Ja es kann dauern, aber Du hast dennoch die Wahl und Deine Würde, nicht zu verwechseln mit Arroganz. Arroganz entsteht aus Angst vor Nähe. Würde hat etwas mit Dir selbst zu tun, mit es wert sein.

In dem Zusammenhang fällt mir mein neuestes Buch auf dem Tisch ein, was ich gerade bekommen habe. Die Seelenflüsterin von Verena Maria Rottmar.

Sie schreibt Texte, die einen mitten ins Herz treffen. Über Frauen, über Spiritualität, über Männer, über Mütter und Väter. Ich finde das Buch wunderbar.

Hier ist ein Textauszug aus ihrem Buch

EINE ODE AN DIE ZUVIEL-FRAU

Und natürlich weiß

sie, daß es an ihr liegt.

Sie weiß, wenn sie

weniger wäre, weniger

fühlen würde, weniger

kompromisslos wäre,

weniger fordernd,

weniger extrem...

würde sie in einer

Beziehung sein oder bleiben. Wäre

es nicht schwer eine

Partnerschaft einzugehen.

Würden ihr Freundschaften

leichter fallen, wäre sie

eine angenehmere

Angestellte und eine

angenehmere Tochter

und Geliebte von

irgend einem

verheirateten Mann.

Da wäre dann mehr

Toleranz, mehr Akzeptanz,

mehr Gelassenheit, mehr

Genügsamkeit, mehr

Harmonie.

Natürlich weiß sie,

daß es an ihr liegt...

Sie weiß, daß sie

hochsensibel ist,

dramatisch, leidenschaftlich,

temperamentvoll,

ungezügelt und von

allem ein wenig

zuviel und zwischendurch

noch hysterisch..

immer dann wenn etwas

nicht ganz ehrlich ist,

wenn etwas nach lüge riecht,

wenn etwas nicht ganz

ausgesprochen ist,

wenn etwas nicht ganz

transparent ist,

wenn etwas nicht

ehrlich kommuniziert

wird, aus dem Herzen

heraus und nicht aus

dem Kopf oder aus

dem Schützengraben.

Natürlich weiß sie,

daß es an ihr liegt...

Sie weiß, daß sie

kaum Konflikte vermeiden

kann, sie weiß daß sie

nur durch ihre Präsenz

andere triggert, dann wenn

sie zu laut, zu schön,

zu fröhlich, zu eigensinnig,

zu dominant, zu gross,

zu besitzergreifend,

zu abhängig ....

zu zu zu zu ist.

Sie weiß, daß sie es

niemandem leicht macht,

auch sich selber nicht.

Und doch dadurch

besticht sie, dadurch

lebt sie ihre Talente,

dadurch hinterfragt sie,

dadurch bricht etwas

auf, dadurch heilt

etwas in ihr und im

Umfeld, dadurch erweitern

sich die Grenzen, dadurch

bebt die Erde, dadurch

kommt mehr Licht

an dunkle Ecken,

dadurch kann nicht

mehr alles unter den

Teppich gekehrt werden,

dadurch entsteht Veränderung,

Wandel, dadurch werden

andere Inspiriert aufzuwachen,

Mut zu haben, Risiken

einzugehen.

Viele wenden sich von ihr ab.

Andere wenden sich ihr zu.

Vielleicht vielleicht

nicht immer die, von denen

sie es sich wünschen würde.

Doch sie weiß, in dem

was zuviel an ihr ist liegt

das Geschenk, denn ja sie hat

ZUVIEL.. darum ist es leicht

für sie, sich zu verschenken,

sich hinzugeben, sich zu

öffnen, sich zu ergeben.

In ihrem Hunger liegt die

Kraft über sich selber hinauszuwachsen,

eigene Grenzen zu überschreiten,

nicht stehen zu bleiben. Da liegt

viel Bewegung und auch die

absolute Stille die sich freisetzt

und in die sie sich hineinfallen lässt.

Du magst zu den Frauen gehören,

die zuviel sind. Doch sei nicht starr

damit, verbittere nicht, versteck

dich nicht dahinter, bleib weich,

bleib zärtlich, bleib liebevoll

und verletzlich.. brich alles auf,

was einst zugemüllt wurde, dich

hart gemacht hat, dehn das

zuviel sein noch mehr aus,

bewege es in eine neue Dimension

hinein....

Ja du weißt, es liegt an dir,

du bist zuviel. Mach es dir nicht

zum Vorwurf und auch anderen

nicht, daß sie nicht damit können.

Denn du hast begonnen,

es zu integrieren. Deine

Reife schenkt dir mehr

Erdung, mehr Weisheit,

mit deinem zuviel einfach

zu sein. Stehen zu bleiben.

Zuzuschauen und es

auch zu lenken. Du hast

dich vom Trotz heraus

befreit in ein klares

liebevolles Selbstvertrauen

hinein.

Sei zuviel. Und komm

in Frieden mit den

Konsequenzen, nein

mehr noch feiere sie/dich.

AHO Komplizin

Moksha Devi


Montag, 7. August 2017

Ein Tag mit American Mustangs

Dieses Jahr gab es das erste Mal eine Veranstaltung in Aachen, die darauf aufmerksam macht, das die wilden Mustangs in Amerika geschützt und auch für Interessenten nach Deutschland importiert werden können.

Für jeden Pferdemenschen sind die Mustangs der Inbegriff des Pferdes schlechthin.

Es war eine sehr schöne Veranstaltung mit sehr viel Verständnis für die 16 Pferde, die dort vorgestellt und anschließend gekauft werden konnten.

Sie haben zuvor eine 90 tägige Ausbildung zum Zweck des vertrauenvollen Umgangs mit Menschen von 16 verschiedenen Trainern hier in Deutschland erhalten.

Ich habe ein Pferd/Trainer Paar von Beginn an per Youtube begleitet und war so begeistert, was diese junge Mädchen, die selbst noch Schülerin ist, für eine schöne Vertrauensbasis zu der kleinen Stute Naira aufbauen konnte.


Da schaut sie während einer Pause aus ihrer Box. Ihre Augen sind neugierig, mutig und aufgeschlossen. Sie ist eine faszinierende kleine Stute.





Samstag, 5. August 2017

Spürbare Veränderungen

Ich habe geglaubt, das ich die Einzige bin, die im Augenblick mit Dämonen zu kämpfen hat, aber mich erreichen doch eine Menge emails, in denen davon erzählt wird, das auch bei anderen alte Gespenster wieder kräftig am Werk sind. Vieles hat mit einer Art Coäbhängigkeit zu tun.

Mal davon abgesehen, stabilisiert sich mein Immunsystem dieses Jahr endlich wieder, nach dem ich mal wieder eine Ernährungsumstellung hinter mir habe, und diese jetzt beibehalte. Mein Körper ist nicht dazu ausgelegt, ohne Fleisch rund zu laufen, auch wenn ich es noch so gerne hätte. Neben dem neuen Reitstall gibt es einen Hofladen, die auch hochwertiges Fleisch verkaufen. Die Tiere stehen direkt auf den angrenzenden Weiden und ihnen geht es wirklich gut.

Ausserdem habe ich endlich ein Brot dort gefunden, was ich sehr gut vertragen kann und zwar das Essener Brot. Es besteht im Hauptanteil aus gekeimtem Getreide und wird bei einer sehr niedrigen Temperatur lange gebacken. Es ist sehr lecker und macht richtig satt.

Wie immer in Verarbeitungsphasen meiner Seele bin ich sehr kreativ. Das Malen hilft enorm.

Die Bilder, die herauskommen, sind sehr zart und fast zerbrechlich.

Wenn ich mir Bilder aus früheren Phasen anschaue, zeigen sich mir immer die gleichen Farben. Es sind auch die Farben meiner Aura Soma Flasche. Rosa und Türkis, diese Farben heilen mich. Das ist mir aber auch erst jetzt bewusst geworden. Vieles ist viel tiefgründiger, als wir es uns vorstellen können.

Habt Ihr auch so ein bis zwei Farben, die Ihr so liebt? Es ist wirklich interessant, sich mal die Aura Soma Flaschen anzuschauen und nach der Lieblingskombination Ausschau zu halten. Jede Flasche hat eine Bedeutung und sagt viel über Dich aus.

Wer mal schauen möchte, kann dem link folgen:


https://www.aurasoma.de/produkte/aura-soma/equilibrium/


Mittwoch, 2. August 2017

Baustellen


Im Moment sehe ich so viele Dinge, die ich verändern möchte. Ich bin einerseits sehr kreativ, das malen fällt mir unglaublich leicht, aber anderseits sehe ich echte Narben, die sich gebildet haben im Laufe meines Lebens und finde derzeit keine Möglichkeit, wegzuschauen. Mir fehlt aber auch noch der zündende Punkt, die Veränderung anzugehen. Aber es drängt in mir , und wie.

Die Schnitterin ist bei mir am Werk derzeit und drängt mich, manches was sich so unnütz und falsch in meinem Leben anfühlt, abzuschneiden.

Es gibt Menschen, die mir nicht gut tun, deren Gegenwart mich so runterzieht, das ich Tage brauche, um mich wieder zu beruhigen, um die Wunden, die sie mir einmal zugefügt haben und deren Narben tief sind, nicht mehr spüren zu müssen. Es wird Zeit an der Heilung zu arbeiten. Jetzt und nicht irgendwann.

Sonntag, 30. Juli 2017

Ausverkauf der Paradiese

Durch die Billigflieger wird reisen immer günstiger. Bis in die hintersten Ecken der Erde. Ich verfolge schon seit einigen Monaten einen Reisevlog von einem jungen Kölner Ehepaar. Sie sind auf Weltreise und dokumentieren das mit fast täglichen Videos. Einerseits bewundere ich die Beiden. Sie haben jeden Cent gespart, um sich diese Zeit zu ermöglichen. Sie haben alles verkauft, haben ihre Wohnung gekündigt und sind losgezogen. Sie waren bereits in Australien, Indonesien, Kambodscha, Südafrika, Kuba und jetzt in Mexiko. Sie haben schon viel gesehen und viel erlebt.

Was mich schockiert, egal in welchen entlegenen Winkeln der Länder sie auch sind, es gibt immer Schwärme von Touristen. Es erschreckt mich. Und das sind keine Rucksacktouristen, sondern meist Menschen im Rentenalter. Klar , alle Menschen haben dieses Ziel früher anvisiert, wenn wir nicht mehr arbeiten müssen, schauen wir uns die Welt an. Aber irgendwie fühlt es sich falsch an. Unberührte Natur, uralte Gebäude oder Tempel und plötzlich fahren Busse vor und alles ist voll von Menschen die laut überall herumlaufen.

Aber auch die andere Seite gibt es. Junge Menschen die an den schönsten Stränden dieser Erde, und die sind nicht unbedingt in der Karibik oder Südsee, ihr Leben dahingleiten lassen. Sie betteln nicht selten die ankommenden Touristen um Geld an, damit sie wieder verlängern können, oder um das Geld für ein Rückflugticket zusammen zu bekommen. Es ist schon seltsam, was so auf unserer Erde vor sich geht. Und meistens bekommt man nichts davon mit und geht jeden Tag brav zur Arbeit und hat seine oft selbstgemachten Probleme.

Samstag, 29. Juli 2017

Stormy Days

Ein Erlebnis mit der Stute hat mich diese Woche tief bewegt. Wind macht die Pferde wild und unruhig, vor allem wenn sie draußen in der Natur sind. Sie sind auch etwas stürmischer und wilder als gewöhnlich.

Als ich die Stute Anfang der Woche von der Weide in den Stall geholt habe, war sie sehr aufgeregt. Sie schnaubte und wieherte immer wieder und einmal stieg sie und wieherte laut dem Sturm entgegen. Es war ein fantastisches Gefühl von Wildheit und dem Wunsch nach Freiheit den sie damit ausdrückte.

Ich habe das Bild nicht mehr aus dem Kopf bekommen. Und da ich ja gerade versuche, die Aquarelltechnik in mein malen zu integrieren, ist diese Zeichnung auf dem Papier gelandet. Ohne Plan auf einmal war das Pferd auf dem Blatt und dann die Landschaft, wie ich sie in Erinnerung hatte.

Ich kann kein Bild annähernd zweimal malen, jedesmal ist es eine bestimmte Stimmung, die in mir ist, die da auf dem Papier erscheint.

Freitag, 28. Juli 2017

Erlaube, dass dir heilsame Hilfe geschenkt wird

Manchmal sind auch die Menschen, die für alles eine Lösung zu haben scheinen, hilflos und mutlos.

Für diese Menschen ist es besonders schwer, von anderen Hilfe anzunehmen oder darum zu bitten.

Daher der Spruch des Tages für mich und alle, denen es manchmal so geht.

Erlaube, dass dir heilsame Hilfe geschenkt wird.


Donnerstag, 27. Juli 2017

Regentage

Es wurde höchste Zeit, das es regnet, aber wie so oft, war es dann doch wieder ziemlich heftig. Bei uns hier im Kölner Raum sind keine Flüße über die Ufer getreten, aber viele Keller vollgelaufen. Jetzt wird wieder von Klimawandel gesprochen. Meine Beobachtung sagt, das es entlang der Kraftwerke immer am schlimmsten ist, mit den Unmengen von Wasser. Kommt der Wind bei uns z.B. aus Belgien überqueren die Wolken etliche Kraftwerke, die auch an der Grenze zu Belgien liegen, dann noch die, die kurz vor Köln stehen und dann ist das Unwetter vorprogrammiert. Warum wird darüber nie geschrieben?

Im Sommer, wenn die Luft so warm ist, werden halt bei entsprechender Wetterlage aus den vielem Wasserdampf, der aus den Kraftwerken aufsteigt, riesige Mengen von Wolken voll mit Regen. Das wird einfach verschwiegen. Solange eine Hochdrucklage vorliegt, passiert nix. Im Winter auch nicht, es sei denn es kommt eine Warmfront mit Wind.

Wie auch immer, die Natur, die Wälder und Flüße sind dankbar für den Regen, die kleinen Bäche waren fast nur noch Rinnsale und wenn wir durch den Wald gegangen sind, war alles knochentrocken. Ich habe förmlich gefühlt, wie alles Leben in den Wäldern erleichtert aufgeatmet hat. Nun ist alles voller Pilze.

Die Pferde lieben auch die Regentage, sind doch endlich die unendlich vielen Bremsen und Fliegen mal nicht da. Und ich hab das Aquarellmalen für mich entdeckt. Es macht mir im Augenblick einen Riesenspaß.


Samstag, 22. Juli 2017

Konsum und gutes Benehmen

Man lässt sich gerne bereichern, ist aber zu bequem ein Feedback dazulassen.

Von Zeit zu Zeit ärgert es mich schon. Ich habe am Tag durchschnittlich zwischen 50 und 100 Besucherinnen. Es kostet nichts hier vorbei zu schauen. Aber ab und zu mal ein Wort an die Autoren der Blogs zu richten, ist wie Applaus zu spenden für eine Darbietung, die ich besuche. Egal ob sie etwas kostet oder nicht.

Es muss und soll nicht alles jedem gefallen. Aber ein bisschen Achtsamkeit finde ich schon sehr schön. Vielen Dank fürs vorbeischauen.

Dienstag, 18. Juli 2017

Wie hast Du Dir Dein Leben vorgestellt, als Du Kind warst

Schon als Kind hatte ich nicht diesen Wunsch, den viele Mädchen haben, heiraten und Kinder kriegen.

In meinen Träumen waren Abenteuer, die es zu erleben galt, Pferde und Hunde. Ich wollte ein Auto haben und damit überall herumfahren.

Und am Wasser wollte ich sein, an einem großen See oder am Meer. Wie komme ich darauf, darüber jetzt nachzudenken?

Viele Frauen fragen mich, warum ich keine eigenen Kinder habe. Dann habe ich natürlich darüber nachgedacht und festgestellt, das war nie mein Traum vom Leben.

Ich lebe meinen Kindheitstraum und was sonst sollte einen glücklicher und dankbarer machen.


Donnerstag, 13. Juli 2017

Auf dem Weg zu mir

Dieses Jahr habe ich sehr oft die Möglichkeit mich zu reflektieren und festzustellen, das ich wirklich auf dem Weg zu mir bin.

Es fällt mir auf, das ich zu oft unbewusst zugelassen habe, so wie andere sein zu müssen, weil ich es so gelernt habe. Sei angepasst, sei überkritisch, wo ist der Haken. Negativ über Menschen denken, die ich noch gar nicht kenne. Etwas einfach geschehen zu lassen, obwohl es mir nicht passt, nicht zu mir passt. Ich spreche jetzt natürlich nur von meinem persönlichen Umfeld.

Ich habe sehr viele Dinge am Tag, über die ich wahnsinnig dankbar bin. Ich fühle mich so frei und glücklich, in der Lage, mein Ding zu machen.

Letztens habe ich einen Satz gehört, der mir sehr gut gefallen hat. Thomas Schmelzer von Mystica TV hat ihn gesagt. Er sagte, trau Dich ganz tief in Dir drin nach Deinem sehnlichsten Wunsch zu forschen. Und wenn Du ihn gefunden hast, dann nimm ihn ernst und hauche ihm Leben ein.

Und ich habe noch etwas gelernt. Rede nicht drüber, sondern tue es.

Mittwoch, 12. Juli 2017

Familie


Meine beiden Süßen. Roi und Louisa. Gestern habe ich sie das erste Mal zusammen von der Weide geholt. Roi kennt mich ja noch nicht so gut. Deshalb habe ich erst die Mama geholt und dann Roi. Das hat ihn überzeugt. Er ist wie ein großer verspielter Hund. Er schubst einen immer ein bisschen mit der Schnauze, wenn man vor ihm geht. Und in seinen Strick beißen und damit spielen tut er auch. Das hat mein Hund auch getan, als er noch klein war. Keinerlei Misstrauen gegen Menschen. Wenn er könnte, würde er sich auch noch auf meinen Schoß setzen.

Dienstag, 11. Juli 2017

Bewegung ist eher out in der Pubertät

Bald gibt es Zeugnisse. Die Lehrer wollen noch ein paar entspannte letzte Tage vor den Ferien verbringen, mit den Kids ist lerntechnisch
nicht mehr zu rechnen. Kann ich auch gut nachvollziehen.Die Noten stehen.

Gestern morgen gehe ich also mit dem Hund zum Wald und treffe da unverhofft eine Horde von Jungen und Mädchen im Alter zwischen 12 und 14 und ein paar laut klatschender und rufender Lehrer an.

Was war los? Walking Day, klärte mich später eine Lehrerin auf. Es stand noch mal Bewegung auf dem Programm. Walken oder joggen, mindestens 2,5 km, nach oben hin offen. Einige Jungs waren ordentlich motiviert, verschwitzt und laufend kamen sie mir entgegen, teilweise mit einem guten Tempo. Doch die meisten Jungs latschten eher lustlos in Gruppen daher und sahen sehr unmotiviert aus.

Die Mädels maximal schneller gehend, eher schlendernd mit Smartphones bewaffnet, wegen der Selfies für Facebook usw. und bloß nicht schwitzen, weil da sieht man ja nicht mehr gut aus. No way.

An jedem Streckenposten wurde gemault, weil man gerne abkürzen wollte, die Lehrer einen aber nicht ließen. Bewegung ist echt nicht in, in der Pubertät.

Der Frosch saß letztens auch lange Zeit bewegungslos auf dem Weg. Wahrscheinlich auch in der Pubertät ;)




Montag, 3. Juli 2017

Willkommen

Jetzt ist er also da der kleine Roi, der zweijährig schon größer als seine Mama ist.

Es ist so schön und lehrreich Pferden dabei zuzusehen, wie sie miteinander kommunizieren. Erkannt haben sich Beide sofort, obwohl sie sich ein Jahr nicht gesehen habe. Roi war inwzischen in einer Fohlenherde untergebracht, was auch sehr viel Sinn bei jungen Pferden macht.

Als erstes hat Mama ihm nochmal den Respekt abverlangt, damit er nicht frech wird. Das ist bei Pferden und eigentlich bei allen Tieren völlig normal. Nur bei uns Menschen funktioniert es immer weniger, das Kinder von ihren Eltern ein bisschen Respekt beigebracht bekommen.

Nun sind die Verhältnisse geklärt und unser Neuzugang hat sein endgültiges Zuhause bezogen. Ich freue mich so. Er ist so ein tolles Pferd.

Willkommen junger Roi. Ich bin so gespannt, was wir zusammen erleben werden. Einen Zweijährigen zu betreuen, ist auch für mich eine neue Aufgabe.

Sonntag, 2. Juli 2017

Es gibt immer was zu meckern....

.... am liebsten übers Wetter. Kaum regnet es mal einen Tag posten die Ersten schon, das soll ein Sommer sein?

Bei meinen täglichen Waldspaziergängen und auch bei Gesprächen mit Landwirten war es höchste Zeit, das endlich Regen auf die Erde fällt.

Die Waldbrandgefahr war sehr hoch und wenn wir mal beobachten, in Portugal oder auf den Kanaren, was Waldbrände anrichten, so können wir froh sein, wenn es mal einen ganzen Tag und eine Nacht durchregnet.

Ich bin froh und dankbar für den Regen. Raus gehe ich so oder so. Mein Hund und die Pferde fragen nicht nach dem Wetter. Und mal ehrlich, es schläft sich mit einer regenfrischen Luft ausgesprochen gut. Also. Die Sonne ist immer da, auch wenn gerade mal ein paar Wolken davor sind.

In dem Sinne ein gemütliches Wochenende. Heute kommt das 2. Pferd in den Stall. Der Sohn von meiner Pflegestute. Ich bin schon sehr gespannt. Aus eins mach zwei. Wer hätte das gedacht, jetzt hab ich schon 2 Pferde, um die ich mich kümmern darf. Ich freue mich.

Donnerstag, 29. Juni 2017

Manchmal blitzen die Möglichkeiten durch


Manchmal, völlig unerwartet, kommt ein Traum in die Realität und zeigt mir, was möglich ist. Es gibt Menschen, die leben konsequent ihren Traum. Ich stehe staunend davor. Sehe aber auch, das er einem nicht eben so in den Schoß fällt. Auch ein wahrgewordener Traum ist mit Arbeit und Disziplin verbunden. Ich bin gespannt, ob ich in diesen einen Traum einsteige. Bin ich dazu bereit?

Dienstag, 27. Juni 2017

Wechselbäder

Im Augenblick habe ich ständig Wechselbäder, von dem Gefühl wie verliebt zu sein, bis zum Gefühl einfach wegrennen zu wollen und alles stehen und liegen zu lassen. Das Wichtigste in solchen Momenten ist, in Balance zu bleiben, nicht überzuschwappen in die eine und auch nicht in die andere Richtung. Ich hasse es, über lange Zeit diszipliniert an etwas dran zu bleiben. Erstens langweilt es mich, zweitens ist meine Aufmerksamkeitsspanne sehr gering. Das war in der Schule schon so. Nach 20 Minuten monotonen Unterrichts habe ich abgeschaltet.

Alle loben meine Geduld. Ich kann lange sitzen und einfach eben nur sitzen, z.B. wenn ich mit meiner Mutter wieder mal in der Klinik bin, zur nächsten Runde, der Bestrahlungstherapie. Ich bin sehr skeptisch, was den Erfolg betrifft, aber meine Mutter wollte sie unbedingt machen, alle haben gesagt, das muß ich machen. Außer ich natürlich. Jetzt, wo sie vom Arzt über die möglichen Nebenwirkungen aufgeklärt wurde, ist sie sich schon nicht mehr so sicher. Nächste Woche ist aber der erste Termin, und sie würde am liebsten alles über Bord werfen, ihre Entscheidung rückgängig machen. Sie jammert. Sie will jetzt, das ich ihr die Entscheidung abnehme. Nein, das musst Du sagen, habe ich ihr ihre Ermächtigung zurückgegeben. Es ist Dein Leben, ich kann Dir Dein, erst ja und dann Dein jetziges nein nicht abnehmen.

Sie ist noch eine Generation des blinden Gehorsams zu Ärzten, Lehrern und Pastoren und vor allem Behörden. Aber die Ärzte haben doch gesagt, das muß ich machen, sagt sie. Du musst gar nichts, es ist Dein Leben und fühle in Dich hinein, was sich richtig anfühlt.

Solche Sätze versteht sie nicht. Es ist für sie wie eine Fremdsprache. So etwas hat sie nie in ihrem Leben getan. Ich habe den Eindruck, das sie sich noch nie selber wirklich gespürt hat. Sondern immer nur das Pflichtprogramm einer Frau in einer Familie. Es ist zum weinen.

Ich bin so dankbar für meine starke Großmutter, die mir ein ganz anderes Frauenbild vermittelt hat. Das der Matrone. Sie war die Chefin des Clans und mein Vorbild. Danke Oma, daß Du mir gezeigt hast, das Frauen stark und eigenständig sein können.








Mittwoch, 21. Juni 2017

Sommeranfang

Ich wünsche all meinen Leser/innen einen wunderbaren Sommer. Geniesst das Leben draußen.

Nachdem ich gestern morgen das Pferdchen auf der Weide besucht habe und nach dem Rechten geschaut habe, bin ich anschließend mit dem Hund nicht über die Wupper, sondern in die Wupper gegangen. Herrlich.


Freitag, 16. Juni 2017

Musik mit der Du aufgewachsen bist

Die Schwingungen von Musik lösen in uns etwas aus, was unbeschreiblich ist. Dieses Wochenende ist bei uns in der NRW Region im Radio WDR4 das 60ziger Jahre Wochenende. 60 Stunden Musik aus den 60zigern. Doors, Stones, Monkees, Lords, Beatles und wie sie alle hießen, die damals die Welt für immer verändert haben. Die 60ziger waren revolutionär. Bei mir schlagen seit einigen Wochen ständig Erinnerungen an diese Zeit ein.

Sei es der Vietnamkrieg, Woodstock, Klamotten, Musik, JFK der Hoffnungspräsident der Amerikaner, die Mauer in Berlin , unser Kampf gegen die Eltern, unseren Klamottenstil durchzusetzen und zu rebellieren. Ich habe ständig Stern Titelbilder vor Augen, über das wilde Leben in den Kommunen, Uschi Obermeyer, Anita Pallenberg und wie sie alle hießen.

Vielleicht ist es deshalb, weil wir auch jetzt wieder in einer Zeit der Veränderungen angekommen sind. Ca. 60 Jahre später zu erkennen, die Ansätze waren gut, leider hat der Atem nicht gereicht und jetzt wird es wieder Zeit für eine große Veränderung auf diesem Planeten.

Dienstag, 13. Juni 2017

Sommerblick

Der Blick über ein wogendes Kornfeld. Sommergefühl pur

Es war, als hätt der Himmel
(Joseph von Eichendorff)

Es war, als hätt der Himmel
die Erde still geküsst,
dass sie im Blütenschimmer
von ihm nun träumen müsst.

Die Luft ging durch die Felder,
die Ähren wogten sacht,
es rauschten leis' die Wälder,
so sternklar war die Nacht.

Und meine Seele spannte
weit ihre Flügel aus,
flog durch die stillen Lande,
als flöge sie nach Haus.




Montag, 12. Juni 2017

Zwischenspiel

Früher Sonntagmorgen, Sommer, den frischen Duft der Bäume und Wiesen in der Nase und ich schaue aus dem Fenster und eine große Seifenblase schwebt gerade vorbei.


Das sind so Momente, in denen mein Herz einen Screenshot macht. Unbezahlbar.

Dienstag, 6. Juni 2017

Mein kleines Wildpferd

Nach gut einer Woche hat sich das Pferd so gut in die neue Herde aklimatisiert, das es eine Freude ist. Und schöner ist sie geworden.

Heute hat es ganz schön gestürmt und trotzdem ist sie ruhig und gelassen mit mir von der Weide gegangen, ohne Gezappel oder Aufgeregtheit.

Ein schöner Ausgleich für den Rest des Tages, der mich nicht besonders erfreut hat. Darüber mag ich aber jetzt auch nicht schreiben.

Samstag, 3. Juni 2017

Völlig kopflos gegen den Terrorismus

Vor ungefähr 10 oder 12 Jahren ging es hier los mit dem Terror. Stehen gelassene Koffer auf dem Kölner Bahnhof usw. lösten gleich mal Hysterie aus. Schäuble prophezeite schlimme Zeiten und ernstere Maßnahmen, um den Terrorismus zu bekämpfen.

Ständig sollen wir uns von etwas bedroht fühlen und die Regierung schützt uns, so gut es geht. Wer es glaubt.

Jetzt an diesem Pfingstwochenende wurde Rock am Ring wegen Terrorverdacht abgebrochen. Trotz 1200 Polizisten mit Spürhunden und allem zick und zack. Es ist Wahljahr. Der Weihnachtsmarkt in Berlin und der immer wieder frei gelassene Amri steckt dem Innenministerium tief in den Knochen. Was werden da wohl für Spielchen gespielt? Wir lassen dringend Verdächtige immer wieder frei, obwohl sie uns zigmal aufgefallen sind, vielleicht erfahren wir ja noch was. Das können wir riskieren? Amris wird es wahrscheinlich reichlich hier im Land geben. Durften sie doch alle ohne Kontrolle mal alle so ins Land und besitzen mehrfache falsche Identitäten. Aber das hat natürlich nichts mit der Entscheidung von Merkel zu tun. Ironie off.

Die Amerikaner sind jetzt nicht mehr uneingeschränkt unsere Best Buddies. Böser Trump. Klar er ist wirklich ein völlig ungeeigneter Präsident. Aber wen sollten die Amerikaner wählen? Diese völlig verstörte Hillary? Diese Frau hat schon Staatsgeheimnisse auf ihrem email account ausposaunt, da war sie noch nicht mal Präsidentin. Trump hat wenigstens bis nach der Wahl damit gewartet. Aber bei ihm ist das ja immer was anderes. Bernie Sanders wurde ja schnell rausgekickt aus den Präsidentschaftskandidaten. Der wäre mein persönlicher Favorit gewesen.

Aber zurück zum Terror. Anstatt sich mal auf Europa zu konzentrieren, die Provokation der Russen aufzuhören, sich aus Kriegen rauszuhalten, die nur wegen Rohstoffen geführt werden, und um Präsidenten zu positionieren, die der USA recht sind, mischt Merkel brav überall mit, wo sie in ihrer Machtgeilheit auch nur mitmischen darf. Dabei verrät sie die Sicherheit des Landes, auf dessen Volk sie einen Eid abgelegt hat, zum Wohle des Volkes alles Übel abzuwenden. Ich werde den Verdacht nicht los, das Merkel noch nicht gemerkt hat, das sie nicht mehr in der DDR lebt. Sie ist dabei, unser Land in einen Überwachungsstaat umzuwandeln. Mit Hilfe des Terrors und der Angst.

Jetzt wird auf breiter Front gearbeitet, bei Deutschland liebstem Kind, dem Fußball und nun auf einem großen Event wie dem Rockkonzert in der Eifel. Angst macht unfrei. Ich hoffe, das die Menschen einen klaren Kopf behalten und sich nicht beirren lassen.


Mittwoch, 31. Mai 2017

Neuer Style

Das erste neue Kleid ist angekommen und ich habe es erst einmal an den Kleiderschrank gehängt um es in Ruhe zu betrachten, bei 34 Grad Außentemperatur und einer Wohnung im Dachgeschoß kann man das liegend am besten. Danach eine kurze Anprobe vor dem Flurspiegel. Passt.
Das Kleid hat einen schönen Schnitt und ist aus leichtem Chiffon , wunderbar für die richtig heißen Tage.



Und dann noch der neue Hut gegen die Sonne. Ich vertrage nicht gut die pralle Sonne auf dem Kopf, bin eher eine Schattenbräunerin.

Da ich aber nun wegen der großen Weidefläche das Pferd evtl. erst mal weitläufig holen muß, gibt es ab sofort einen Strohhut. Das Pferdchen hat mich auch mit Hut erkannt und ist mitgekommen.




Dienstag, 30. Mai 2017

Nada brama alles ist Klang

Alles ist Klang oder besser gesagt Schwingung.

Schwingungen und Wasser sind ein Geheimnis, dem sich zum Beispiel Masaro Emoto sehr intensiv gewidmet hat. Ich fand seine Wasserkristalle, die sich aus bestimmten Heilwässern oder von bestimmten Musikstücken oder Worten gebildet haben, höchst spannend.

Wer ihn noch nicht kennt, kann hier mal kurz nachlesen https://de.wikipedia.org/wiki/Masaru_Emoto

Wenn man bedenkt, das unser Körper und unsere Erde fast zu gleichen Teilen aus über 70 Prozent Wasser bestehen, muß einem irgendwann klar werden, das Schwingungen uns sehr stark beeinflussen. Kein Mensch schwingt genau gleich wie irgend ein anderer auf der Welt. Das ist mittlerweile wissenschaftlich bewiesen. Jeder hat seine eigene ganz persönliche Schwingung. Und das Organ mit der höchsten Schwingung ist, das Herz. Das Gehirn fokussiert, hält fest, das Herz möchte schwingen, sich ausdehnen. Wenn wir also vom Kopf weg in unser Herz gelangen, dann öffnet sich das Herz, es macht sich weit und das macht unser Sein glücklich und wir spüren das Leben.


Gestern Abend habe ich auf Youtube einen sehr interessanten Vortrag von einem langjährigen wissenschaftlichen Mitarbeiter von Masaro Emoto gehört,Rasmus Gaupp-Berghausen.

Er hat die Studien von Emoto anfänglich kritisiert, aber je länger er sich damit beschäftigt hat, vor allem mit den Tönen, Gesang, Naturtöne, usw. umso überzeugter war er von den Ansätzen, das Wasser alles aufnimmt und in gefrorener Form sogar dokumentiert.

Rasmus Gaupp-Berghausen hat sich während seiner wissenschaftlichen Arbeit vor allem mit den weiblichen Hormonen, die bereits in unserem Trinkwasser sind, beschäftigt. Und hier schließt sich für mich natürlich wieder der Kreis. Weil ich mich derzeit frage, wie hormonverseucht wir eigentlich alle schon sind.

Andererseits, um auf die Arbeit von Rasmus Gaupp-Berghausen zurückzukommen, hat dieser festgestellt, das unser Herz mit seinen ihm eigenen Schwingungen Töne hervorbringt, die er mit einem Softwareprogramm in verschiedene Instrumente, Geräusche wie Walgesänge, Harfenklänge, oder viele andere Instrumente umsetzen kann. Wenn diese abgespielt werden, und man seinen eigenen Herztönen in Musik umgesetzt,lauscht, entspannt das ungemein.

Ich finde solche Forschungen sehr interessant und kann mir vorstellen, das solche Methoden wesentlich mehr zur Heilung beitragen, als Medikamente.

Wer mal schauen möchte, wovon ich rede bitte hier schauen

http://aquaquinta.com/

Wie ich darauf komme? In den letzten Wochen war ich so fertig, von den Schwingungen all der krebskranken Frauen und der Schwingung im Brustzentrum der Uniklinik, das mir ganz elend zumute war. Ich bin sehr sensibel, was Schwingungen anbetrifft und fühle die Symptome und Schmerzen von anderen Menschen, aber natürlich auch deren gute Laune und Glück.




Montag, 29. Mai 2017

Das Pferteparadies oder artgerechte Pferdehaltung ist möglich

Seit über 35 Jahren beschäftige ich mich nun aktiv mit Pferden und bin sehr glücklich, das sich so viel gutes in dieser Zeit getan hat.
Früher standen Pferde, die ausschließlich zum Reitsport genutzt wurden, bis zu 22 Stunden täglich, tagein tagaus in einer kleinen Box und warteten darauf, das sich jemand bequemte ihnen Bewegung zu verschaffen. Wenn sie ganz viel Glück hatten, durften sie im Sommer mal für ein paar Stündchen auf eine kleine Weide.

Heute hat sich viel geändert. Viele Landwirte haben die Viehwirtschaft wegen Unrentabilität an den Nagel gehängt und haben die Ställe zu Pferdeboxen und die Weiden zu Pensionswiesen für Pferde umfunktioniert. Zum Wohl der Pferde, zumindest in den meisten Fällen. In den Städten ist es nach wie vor kaum möglich, aber an den Randgebieten oder auch ein paar Kilometer weit draußen fangen sie an, die heutigen Pferdeparadiese. Eines davon ist das, wo jetzt Louisa steht, die Traberstute, die ausrangiert wurde, weil sie zum großen Sport nicht taugte, noch ein Fohlen verpasst bekam, um wenigstens noch etwas Kapital aus dem Tier zu schlagen. Louisa und ihr kleiner Sohn wurden von einer jungen Frau gekauft, wobei eigentlich nur das Fohlen ausgesucht wurde, die Stute dazu wurde verschenkt, damit sie aus den Kosten war, da es ihr gesundheitlich nicht so gut ging. Das ist jetzt 2 Jahre her. Die Stute hatte Glück, das sie mit ihrem Sohn ein neues sehr schönes Zuhause bekommen hat, sonst wäre sie beim Schlachter gelandet, wie viele Pferde aus dem Rennsport, die sich nicht als Reitpferd verkaufen lassen.

Seit gestern ist sie hier eingezogen und bald wird ihr Sohn, der noch in einer Fohlenherde steht, mit dabei sein. Ich freue mich so.



Sonntag, 28. Mai 2017

Tierisches und sonst so

Jetzt ist also der Fastsommer da und es werden gleich wieder an die 30 Grad und die Gewitter lassen nicht auf sich warten.

Heute war Umzugstag vom Pferdchen ins Sommerquartier. Das Pferd steht jetzt mit einer großen Herde von ca. 35 anderen Pferden auf einer riesigen Wiese mit See und Bäumen. Dort darf es Tag und Nacht sein, bis spät in den Herbst, wenn wieder Bodenfrost droht. Herrlich kann ich nur sagen. Ich werde am Dienstag mal ein paar Fotos machen. Ein Pferdeparadies. Zum Einstand gab es dann gleich einen heftigen Regenschauer und ein kleines Gewitter. Die Pferde standen schon eine Viertelstunde vorher alle dicht zusammengedrängt am oberen Teil der Weide und warteten auf das Gewitter. Sie ließen es still und unaufgeregt über sich ergehen und trollten sich dann wieder weit weg in den unteren Teil der Weide im Tal.

Diese schöne Mühle steht in der Nähe des neuen Stalls und kann kostenlos angeschaut werden. Eine Augenweide.Das Bergische Land rund um Solingen und Wuppertal hat so eine herrliche Landschaft, das ich schon fast keinen Urlaub mehr brauche. Aber nur fast.



Für meinen Hund habe ich aus Resteperlen noch ein schönes Namenshalsband im Bohostyle gefädelt. Somit ist der Hund jetzt auch auf meinen neuen Look eingestimmt. Ihm ist es egal, aber die Kette trägt er gern.



Freitag, 26. Mai 2017

Bob Dylan 75. Geburtstag

Am 24. Mai war Bob Dylans 75. Geburtstag. Alles Gute ihm dazu.

Er wurde berühmt durch seine kritischen Texte.
Machst Du heute kritische Musik, wie z. B. Xavier Naidoo mit seinem Text Marionetten, wirst Du ganz schnell in die rechte Gesinnungsecke gedrängt. Times are changing


Masters of war Text und Musik Bob Dylan


Kommt, ihr Herren des Krieges
Ihr, die ihr die Kanonen baut
Ihr, die ihr die Kampfflugzeuge baut
Ihr, die ihr all die Bomben baut

Ihr, die ihr euch hinter Mauern versteckt
Ihr, die ihr euch hinter Schreibtischen versteckt
Ich möchte nur, dass ihr wisst
Ich kann durch eure Masken sehen

Ihr, die ihr niemals etwas anderes getan
Als zu bauen um zu zerstören
Ihr spielt mit meiner Welt
Als wäre sie euer kleines Spielzeug

Ihr gebt mir eine Waffe in die Hand
Und ihr versteckt euch vor meinen Blicken
Und ihr dreht euch um und rennt weit davon
Wenn die schnellen Kugeln fliegen

Wie Judas aus alter Zeit
Lügt und täuscht ihr
Ein Weltkrieg kann gewonnen werden
Ihr wollt, dass ich das glaube

Aber ich durchschaue eure Augen
Und ich durchschaue euren Verstand
Als würde ich durch Wasser sehen
Das in meinen Abfluss fließt

Ihr spannt all die Abzüge
Für die anderen, um zu feuern
Dann lehnt ihr euch zurück und schaut zu
Wenn die Anzahl der Toten steigt

Ihr versteckt euch in euren Villen
Während das Blut junger Menschen
Aus ihren Körpern fließt
Und es im Schlamm versickert

Ihr habt die schlimmste Furcht verbreitet
Die jemals verbreitet werden kann
Angst, Kinder
In diese Welt zu bringen

Für das Bedrohen meines Babies
Ungeboren und unbenannt
Seid ihr das Blut nicht wert
Dass durch eure Venen fließt

Wie viel muss ich wissen
Um etwas falsches zu sagen
Ihr könntet sagen ich bin jung
Ihr könntet sagen ich bin ungelehrt

Aber es gibt eine Sache die ich weiß
Obwohl ich jünger bin als ihr
Auch Jesus würde niemals
Vergeben was ihr tut

Lasst mich euch eine Frage stellen
Ist euer Geld so gut
Kauft es euch Vergebung
Glaubt ihr, dass es das tut

Ich denke ihr werdet es bemerken
Wenn euer Tod seinen Tribut fordert
All das Geld das ihr gemacht habt
Kann niemals eure Seele zurück kaufen

Und ich hoffe, dass ihr stirbt
Und euer Tod wird bald kommen
Ich werde eurem Sarg folgen
Am fahlen Nachmittag

Und ich sehe zu während ihr abgesenkt werdet
Hinunter zu eurem Totenbett
Und ich werde über eurem Grab stehen
Bis ich sicher bin ihr seid tot


Donnerstag, 25. Mai 2017

Ticket to the moon

Seit dem ich mich jetzt so intensiv um meine Mutter gekümmert habe, bekommt sie einen starken Hang zur Unselbstständigkeit.

Sie überträgt mir sehr gerne die Verantwortung für alles, wozu sie keine Lust hat, oder was eben ein bisschen anstrengender zu verstehen ist. Aber wehe, ich sage ihr, mach das bitte noch nicht, warte damit bis ich da bin. Wenn es sich um etwas handelt, was sie wirklich unbedingt tun will, tut sie es, und zwar genau dann, wann sie es für richtig hält. Da ist sie dann schließlich alt genug, um zu wissen, was sie kann oder nicht. Aha. Wie kann sich das Gefühl von Sorge um sie so schnell in , ich würde sie am liebsten auf den Mond schießen verwandeln.

Jetzt ist sie wieder zu Hause, bekommt eine Haushaltshilfe und kann bald ihre Reha antreten. Im Krankenhaus hat sie bereits 4 Tage nach ihrer OP einen Marsch rund um die Kölner Uniklinik gemacht. Wer diesen großen Gebäudekomplex kennt, weiß das man da gut und gern eine halbe Stunde drum herum läuft. Wundert es jemanden, daß sie gestern alleine mit dem Bus von zu Hause in den nächsten Ortsteil zum Friseur gefahren ist? Warten bis ich komme und sie fahre? Dafür hat sie keine Zeit. Wie gesagt Ticket to the moon.


Fotoquelle leider unbekannt

Samstag, 20. Mai 2017

Was für eine Woche

Es gibt so Zeiten im Leben, da hältst Du scheinbar stundenlang den Atem an.

Anfang der Woche habe ich meine Mutter ins Krankenhaus gebracht zur OP. Nach 4 Wochen Voruntersuchungen von Arzt zu Arzt waren wir Beide froh, daß nun endlich die OP kam. Am Mittwoch war es dann so weit, den ganzen Tag war ich mit angehaltenem Atem unterwegs, bemühte sehr inbrünstig meine Hausaltar und ich hatte einen dicken Knoten im Magen, bei dem Gedanken, was nach der OP auf uns zukam.

Zunächst war ich erst einmal froh, als ich nachmittags auf die Station kam und meine Mutter mit dem Bett gerade in ihr Zimmer gerollt wurde, als ich kam. Es ging ihr gut, sie hatte den Eingriff gut überstanden. Erleichterung.

Am anderen Tag versuchte sie dann, schnellstens in ihr altes Leben zurückzukehren und hampelte im Zimmer herum. Meine Mutter ist von Kind an hyperaktiv, und kann den Leuten manchmal ganz schön auf die Nerven gehen. Vor allem kann sie nicht ruhen. Da kam dann auch die ernste Ermahnung der Stationsschwester, sie solle jetzt endlich mal etwas mehr Ruhe zeigen und sich ins Bett legen und ihren Arm ruhig halten.

Nach einem Gespräch mit der Dame vom Sozialdienst wegen einer Reha und einer Haushaltshilfe kam dann ein Satz, der meiner Mutter etwas klar machte, was sie seit dem Tod ihres Mannes verdrängte.

"Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht Ihr Haus aufzugeben und in eine kleinere Wohnung zu ziehen?" Wunder Punkt, ganz wunder Punkt.

Das ist jetzt die Herausforderung, der sich meine Mutter mit ihrem 80. GEburtstag stellen werden muß, weil sie es kräftemäßig nicht mehr schaffen wird, ihr Haus und den Garten alleine in Schuß zu halten. Wir haben das Thema immer schon mal angesprochen, aber auch immer wieder verdrängt. Ich würde ihr wünschen, das sie ihr Haus behalten könnte, bis sie für immer geht, aber es wird nicht gehen. Die Arbeit ist zuviel, daß Haus ist überhaupt nicht altengerecht und ein Umbau kommt aus finanziellen Gründen nicht in Frage.

Ein tiefer Einschnitt auf der letzten Zielgeraden. Aber ich möchte auf keinen Fall, daß sie irgendwann in ein Seniorenheim umziehen muß, weil es überhaupt nicht mehr geht. Ich weiß, wie sehr wir 2 Frauen unsere Unabhängigkeit schätzen. Deshalb ist auch ein gemeinsames wohnen für uns nicht denkbar.

Außerdem ging es meinem ebenfalls mit dem Alter konfrontierten Hund nicht gut, und auch er bekommt jetzt einen Komplett Check. Der Tierarzt meinte, er brauche wohl möglicherweise Herztabletten, weil ihm die Hitze doch sehr zu schaffen macht.

Nichts ist so beständig wie die Veränderung. Göttin steh mir bei.


Samstag, 13. Mai 2017

Etwas wie Abschied

Kennst Du das, Du siehst in der Stadt neue Sommerkleider, die einfach nur toll sind, alles stimmt, die Farbe, der Schnitt, genau wie Du es magst, dann gehst Du ins Geschäft probierst die Sachen an und stellst fest, es sieht nicht mehr gut an Dir aus? Zuviel Haut, die man inzwischen lieber nicht mehr so großzügig zeigt.

Die Frisur ändert sich, der Schmuck ändert sich, Highheels gehen nicht mehr, weil Du nicht mehr als 5 Minuten drauf laufen oder stehen kannst. Beim Makeup musst Du aufpassen, welche Farben Dein Lippenstift hat, oder Dein Lidschatten, weil Dein Gesicht sonst etwas bizarres bekommt.

Außer meinen geliebten Jeans, die ich wahrscheinlich tragen werde, bis ich ins Grab steige und den Flip Flops, die ich im Sommer immer noch am liebsten trage , schleicht sich ein Wandel in meinem Kleiderschrank und in meinem Badezimmer ein.

Ich hab es erst gar nicht bemerkt, aber in den letzten Wochen, in denen ich mich wieder auf den Sommer einschwinge, ist etwas passiert. Stelle fest, manches geht nicht mehr. Bzw. es ginge noch, aber die Frau, die ich dort im Spiegel betrachte, gefällt mir so nicht mehr. Die Veränderung ist da. Noch 2 Jahre, dann bin ich 60. Innerlich fühle ich mich immer noch wie 30 und das wird sich wahrscheinlich nicht ändern, aber da draußen, da hat sich einiges getan. Ich bin in Trauer, nehme Abschied von der jungen Frau, die ich einmal war und danach hoffe ich, daß ich mich auf die Frau einlassen kann, die ich jetzt jeden Tag im Spiegel sehe.

Ich habe schon eine Ahnung, was jetzt kommen wird in meinem Style. Denke darüber nach, nähen zu lernen, weil ich das, was ich gerne hätte, so nicht finde. Aber ob ich mache, und ob ich diszipliniert genug bin, mich an so viele Vorgänge zu halten, die das Nähen mit sich bringt, weiß ich noch nicht. Ich bin zwar kreativ, aber die Umsetzung dauert mir dann zu lange. Mal sehen.

Ich liebe den Boho Style, weit schwingende lange Röcke oder Kleider, Hippieblusen, ärmellose Westen, und ja Cowboystiefel oder eben flache Sandalen mit Zehentrennern. Ich sehe mich oft so am Meer entlang gehen, der Wind weht und spielt mit dem Stoff meines Rockes. In der Tiefe meines Herzens lebt das Hippiemädchen meiner Jugend noch immer, nur eben anders und bekommt jetzt möglicherweise sein 2.Coming out.


Bild von Facebook Boho -Style

Freitag, 5. Mai 2017

Reflektion

Nach fast 9 Jahren, in dem ich jetzt meinen Blog schreibe, habe ich überlegt, ob der Begriff Frauenheilkreis noch zutrifft. Am Anfang habe ich ja sehr viel über Spirituelles geschrieben, über das , was mir damals sehr geholfen hat. Um mich mitzuteilen und anderen, die auch in einer persönlichen Krise gesteckt haben, Mut zu machen.

Heute schreibe ich so etwas kaum noch. Und trotzdem bin ich immer noch auf einem Heilungsweg. Auf dem Weg, von der Annahme, nicht genug geliebt zu werden zu der Erkenntnis das jede Menge Liebe da ist, wenn man es schafft, sich erst einmal selbst wirklich zu mögen und zu dem zu stehen, was man ist. Nichts darzustellen, was nicht wirklich in mir ist. Schwäche zuzugeben und Hilfe anzunehmen, wenn man sie benötigt. Verantwortung zu übernehmen, für mein Leben. Nicht anderen die Schuld zu geben. Und vor allem diese tiefe Dankbarkeit zu fühlen, für all die wunderbaren Kleinigkeit des Tages und manchmal auch die ganz großen unerwarteten Dinge, die einfach auf einen zukommen, ohne Vorankündigung.

Ich schreibe in der Weiterentwicklung meines Weges und daher wird mancher, der hier vorbeischaut nicht gleich erkennen, das es immer noch um Heilung geht, wenn ich über Pferde, über Spaziergänge oder über meine Meinung zur Weltpolitik poste. Aber all das gehört dazu. Nicht nur diese weisen Worte, die ich mittlerweile tausendfach überall sonst auch lesen kann.

Ich frage mich bei allem was ich tue, macht es mich glücklich, schadet es niemanden, möchtest Du es wirklich? Das ist mein Weg der Heilung und er wirkt wunderbar.

Frage Dich was Du wirklich möchtest, was Dich glücklich macht und vergiss das danken und das weitergeben der Freude an andere nicht.

Ich wünsche allen Besuchern meiner Seite, daß sie ihren ganz persönlichen Weg der Heilung bereits gehen, oder sich trauen ihn zu betreten. Es lohnt sich. Jeden Tag, jede Stunde.

Dienstag, 2. Mai 2017

Endlich wieder


Langersehnt die Weidesaison der Pferde wurde heute eröffnet. Als ich heute mittag in den Stall kam, waren alle Pferde so aufgeregt. Es lag etwas in der Luft. Sie haben es genau gespürt.


Wer Augen hat zu sehen, findet überall Herzen