Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Freitag, 20. Oktober 2017

Roi kommt in die Schule, die Pferdeausbildung beginnt


Der Weidesommer ist jetzt offiziell vorbei, die Pferde kommen nachts wieder in die Boxen, weil das Wetter zu nass wird und das ist auf Dauer nicht gut für die Pferdehufe.

Der kleine zweijährige Roi, der ja dieses Jahr von der Fohlenwiese in die große Herde der Erwachsenen gewechselt ist, kommt jetzt in die Schule. Und es gibt eine Menge zu lernen.

Er geht jetzt schon mal als Handpferd, das heißt am Strick und Halfter mit einem anderen Reiter ins Gelände, damit er das kennenlernt.

Er lernt spielerisch in der Halle über auf dem Boden liegende Stangen zu gehen, über raschelnde Planen aus Kunststoff zu laufen auf kleine Kommandos zu hören und noch vieles mehr.

Wichtig ist, das das Vertrauen zum Menschen immer erhalten bleibt, wir ihn nicht überfordern, die Konzentrationsspanne ist genau wie bei Kindern sehr kurz. Ich übe mit ihm maximal 15 Minuten am Tag, und wenn er etwas gut gemacht hat, hören wir sofort auf.

Im Augenblick ist er eher sowas wie ein großer verspielter Hund, der einem gerne überall hin folgt. Vorgestern musste ich etwas in den Sattelschrank räumen und hatte ihn dabei am Strick. Hätte ich ihn gewähren lassen, wäre er mit den Vorderhufen mit in den Schrank, der recht groß ist, geklettert, einfach nur weil ich da auch zugange war.


Donnerstag, 19. Oktober 2017

Pfannkuchenzeit

Seit Wochen habe ich morgens eine neue Lieblingsspeise. Einen Quark-Früchte-Pfannkuchen.

Es ist so einfach und so lecker, das ich jetzt seit ungefähr 2 Monaten jeden Morgen einen davon esse. Mittlerweile bin ich zur Perfektion des Zubereitens gelangt.

Der Teig für einen Pfannkuchen entsteht aus

1 Ei

100 gr. Magerquark

1 Tütchen Vanillezucker

1/2 Tütchen Vanillepuddingpulver

wer mag noch etwas Extrazucker

Alles gut verrühren mit Lieblingsobst bestücken und auf mittlerer (nicht auf voller) Hitze anbacken, bis die Ränder fest sind und man ihn wenden kann.

Herdplatte ausschalten und den umgedrehten Pfannkuchen auf der anderen Seite garen lassen.

Ich hab leider noch kein Foto davon gemacht, dafür ist er immer zu schnell aufgegessen.






Mittwoch, 18. Oktober 2017

Lieblingstage

Mein Tag heute. An solchen Tagen fühle ich mich wie im Traum. Es stimmt einfach alles. Dieses Jahr hatte ich schon einige Tage, an denen alles so richtig gut war.

Das war früher eher die Ausnahme. Heute ist es immer wiederkehrend. Das kann man nicht kaufen und es gehört auch kein anderer dazu, der mich glücklich macht. Das Glück und die Zufriedenheit kommen aus mir heraus. Ich bin mit mir und der Welt zufrieden.

Mittlerweile merke ich, wenn mein innerer Nörgler wieder anfangen will, zu stänkern. Ich höre mir eine Weile beim denken zu und dann ist Schluß damit. Es sind so alte Muster. Das Haar in der Suppe finden. Beleidigt sein, weil einer nicht so will wie ich. Dann denke ich, wie kindisch. Du bist jetzt erwachsen und weißt, das andere Menschen andere Ziele und andere Wertvorstellungen haben. Also lass sie. Solange sie mir nicht wirklich schaden, sollen sie tun, was sie möchten. Ich halte es umgekehrt ja genauso. Freiheit ist eben keine leichte Sache.

Dienstag, 17. Oktober 2017

Herbstwochenende vom Feinsten

Was für ein schönes Herbstwochenende.

Egal was man auch immer draußen tun kann, es fühlt sich viel besser an, wenn die Sonne scheint und einen wärmt.



Da ist es wieder, dieses wunderbare Herbstlicht, bei dem einfach alle Fotos irgendwie magisch werden



Freitag, 13. Oktober 2017

Qigong das neue Yoga?

Vor gut einem Monat bin ich auf einen Vortrag über Qigong Übungen gestoßen. Seit dem mache ich eine 100 Tage Übung, um zu prüfen, ob es tatsächlich so wertvoll ist, wie in dem Vortrag beschrieben.

Es ist eine Kombination aus Atemübungen, Meditation und körperlichen Übungswiederholungen, die die Lebensenergie im Körper auffrischen und die Leitbahnen , Meridiane, von Blockaden befreit.

Da ich ein Anhänger der TCM bin und mir Yoga nicht besonders liegt, mache ich also 3 verschiedene, leichte Übungen, in mehrfachen Wiederholungen jetzt jeden Morgen. Und meine Schulter-Nacken Probleme, die ich wirklich schon sehr lange habe, verbessern sich deutlich. Ich war letztens abends so locker, das ich im Bett lag und dachte ich schwebe. Unglaublich gutes Gefühl.

Wer vertiefte Informationen haben möchte, hier ist ein interessanter Link

https://taiji-forum.de/qigong/


Sonntag, 8. Oktober 2017

Herbstblues

Dieses Jahr ist der Herbst eine echte Herausforderung für mich. Es ist zu nass und zu kalt für mich. Irgendwie bin ich noch nicht bereit, auf die wärmende Sonne zu verzichten und das Licht fehlt mir jetzt schon.

Eigentlich habe ich ja immer Glück, wenn ich auf die Weide gehe um die Pferde einzusammeln. Meistens macht der Regen gerade eine Pause. Aber es ist sehr rutschig an den Weidenhängen, man muss aufpassen, das man nicht auf der matschigen Weide landet, trotz Gummistiefel und allem was dazu gehört.

Das schlechte Wetter macht die Menschen und auch die Tiere mürrisch und selbst unsere Stute ist seit 14 Tagen richtig schlecht gelaunt und zeigt das sehr deutlich. Sie ist sowieso eine Einzelgängerin in der Herde, aber wenn sie im Laufstall ist, also in den ein oder zwei Stunden am Tag, wenn sie geputzt und gefüttert wird und wir ein bisschen zusammen arbeiten, müssen die anderen Pferde schon aufpassen, das sie nicht ihre Hufe zu spüren bekommen.

Nun kommt die Zeit, das die Pferde die große Sommerweide verlassen müssen, was auch durch die steigende Verletzungsgefahr gerechtfertigt ist. Sie kommen nachts in den Stall und tagsüber auf eine großes gemeinsames Paddock, wo reichlich Heu bereit steht, damit sie aufgrund von aufkommender Langeweile nicht anfangen, sich gegenseitig zu verprügeln.

Dieser Sommer, der ja eigentlich im Juli geendet hat, zumindest gefühlt bei uns, war mir ein bisschen kurz. Die Sehnsucht nach wärmender Sonne steigt zunehmend und ich lauere auf ein schönes Reiseangebot, doch noch auf den Kanaren ein wenig Sommerwärme zu erhaschen. Airberlin und Rynair haben ja etliche Flüge gestrichen und die Preise fürs Fliegen steigen wieder merklich.

Mal sehen, ob ich es dieses Jahr noch verwirklichen kann. Mein einziger Trost derzeit.


Mittwoch, 20. September 2017

Tue dies, lasse das, nein danke

Ständig wirst Du mit den neuesten Erkenntnissen überhäuft.

Kokosöl der Alleskönner. Das war gestern. Kokosöl im Körper ist nicht gut, so heute.

Du musst vegan sein, sonst bist Du nicht im Trend. Hatte ich schon, vor über einem Jahr und mein Körper hat gesagt, Du spinnst wohl.

Von mir aus können die Trends kommen und gehen. Solange mich jemand nicht dauernd zwangsmissionieren will, soll's mir egal sein.

Jetzt kommen ein paar extreme Tierschützer daher und behaupten, das jede Haustierhaltung eine Zwangsversklavung sei.

Ach ja und die Erde ist neuerdings wieder eine Scheibe. Ehrlich. Es gibt wieder Leute, die das steif und fest behaupten.

In manchen Köpfen herrscht wohl sehr viel ungenutztes und gelangweiltes Potential. Lustig oder auch gruselig ist, das es, egal wie absurd eine Botschaft klingen mag, immer sofort Anhänger der neuen Erkenntnisse gibt. Das erschreckt mich am meisten.

Wenn mir wieder alles zu blöd wird, schnapp ich mir das Pferd und Ruhe ist.

Freitag, 15. September 2017

Das Gefühl von Sicherheit

Ein Urbedürfnis der Menschen. Deshalb haben sie sich zu allen Zeiten zu Gruppen zusammen geschlossen. Später zu Großfamilien. Jetzt sind es im besten Fall nach Kleinfamilien, aber sehr oft eben auch Singles.

Von der Psychologie her fühlen sich Singles nur dann sicher, wenn sie in einer Familie eingebettet sind, die ihnen Halt gibt oder in einen wirklich guten Freundeskreis.

An dieser Stelle setzt jegliche Manipulation in der Werbung und auch in der Politik an. Gefährlicher weise klappt es bei den meisten, die nicht hinter die Fassade dieser platten Anmache schauen können.

Eins ist sicher, Sicherheit gibt es nicht und ist eine Illusion.

Immer, egal in welcher Verbindung man zueinander steht.

Von daher ist es lebenswichtig auf eigenen Beinen zu stehen und auch mal gut alleine sein zu können. Wenn man das verstanden hat, ist es leichter mit den Herausforderungen des Lebens klar zu kommen

Ich möchte hier noch einen Nachsatz zu Kindern schreiben. Kinder können nur sicher werden, wenn sie in ihrer Kindheit das Gefühl von Sicherheit bekommen haben. Das sie sich beschützt fühlen und gesehen. Das ist die Grundlage. Und ich bezweifle, das ein Kind in der heutigen Zeit, wo Papa und Mama nur noch durch Vollzeitarbeit die Existenz für eine Familie sichern können, das Gefühl bekommen, in der Familie sicher zu sein und wirklich gesehen zu werden.

Gestern habe ich einen Bericht über die neue Kinderarmut in Deutschland gehört. Da hieß es, das Kinder von dieser Armut bedroht sind, wenn nur ein Elternteil arbeiten geht.

Das hat die Politik der letzten 20 Jahre gut hinbekommen. Deutschland ist wettbewerbsfähig auf Kosten unserer Kinder und unserer Gesundheit.



Sonntag, 10. September 2017

Landliebe


Direkt neben der großen Pferdeweide gibt es einen Bioladen mit Landwirtschaft und Viehhaltung. Das hier ist der liebevoll gestaltete Bauerngarten der sich so schön in die bergische Landschaft bei Solingen einfügt. Ein Fleckchen Erde, die einen keinen Moment zweifeln lässt, das die Natur göttlich und absolut harmonisch durchdacht ist. Ich bin immer tief gläubig, wenn ich auf das Land schaue.



Dieser kleine Torbogen gehört zur Burg Hohenscheid, die hier wunderbar über das Land ragt. Ich habe sie aber noch nicht fotografiert. Mir war diesmal die Landschaft wichtiger. Die Burg steht schon seit dem 13. Jahrhundert. Eigentlich war sie nur ein Rittergut und hat oft den Besitzer gewechselt. Nach dem 2. Weltkrieg wurde sie von einem Solinger Industriellen gekauft und als Hotel wieder aufgebaut. Sogar Paul McCartney und die Rolling Stones waren hier schon zu Besuch. Mittlerweile ist aus dem Burghotel eine Christliche Lebensgemeinschaft geworden, die dort wohnen und hilfsbedürftige Menschen aufnehmen.

Wie ich schon vorher geschrieben habe, ist es nicht schwer, hier den Glauben an das Göttliche aufrecht zu erhalten.







Montag, 4. September 2017

Wenn Du Dich quälen lassen willst, lass Dir ein Tattoo stechen

Soweit die Aussage von Moksha Diva in ihrem Buch "Die Seelenflüsterin".

Es geht mal wieder um das Thema Partnerschaft. Es ist im Moment mein Thema. Ich schwanke zwischen wäre mal wieder schön und bist Du überhaupt noch bereit, Dich mit dem Thema so richtig zu befassen.

Leider hat Verena recht, die meisten Menschen quälen sich gegenseitig in ihren Beziehungen, triggern ständig ihren tiefen Schmerz, nur um nicht alleine sein zu müssen.

Der Umgang miteinander, auch in den Familien, hat oft wenig mit Respekt und Miteinander zu tun.

Ich vermisse allerdings ein bisschen Gesellschaft in meiner häuslichen Umgebung und denke ja schon lange über eine 50+ WG nach. So wie viele andere auch. Aber auch hier muß es passen, man muß sich respektieren und die nötige Balance zwischen Gemeinschaft und Rückzugsmöglichkeit zu erhalten.

Ich stelle mir idealerweise ein Mehrfamilienhaus vor, mit einer Gemeinschaftsküche und einem gemeinschaftlichen Wohnzimmer oder Gesellschaftsraum vor. Jeder der das Verlangen nach Gesellschaft hat, hält sich dort auf und ansonsten kann jeder seiner Wege gehen. Einen gemeinsamen Garten, in dem man etwas anbauen kann und schöne Blumen hat, einen Feuerplatz für abendliche Lagerfeuer im Sommer, und ganz wichtig eine schöne Schaukel, oder zumindest eine Hängematte. Ich finde schaukeln immer schon sehr schön, ich kann dabei herrlich loslassen und mich vom Wind umwehen lassen.

Ausserdem brauche ich sehr viel Natur um mich herum. Mitten in einer Stadt kann ich nicht existieren. Dafür ist mir die allgemeine Hektik dann zu gegenwärtig.

Am Wochenende habe ich einen Ausflug ins schöne Neanderthal in der Nähe von Düsseldorf gemacht. Eine sehr schöne Ecke dort. Obwohl es nur 35 km von mir entfernt ist, war ich noch nie da.

Ich werde auf jeden Fall wochentags nochmal hinfahren, weil es dann ja wesentlich ruhiger ist in der Natur.




Samstag, 2. September 2017

Meine Woche in Bildern


Der Herbstanfang wird sichtbar und fühlbar. Die Nächte deutlich kühler schon und die Wiesen bleiben bis zum Mittag feucht.

Das Licht wird magisch



Wenn sich in mir gemischte Gefühle melden, ich nicht weiter komme beim nachdenken ist es am besten raus zu gehen. Ich habe jetzt mit einem 100 Tage Zyklus Übung in der Qigong Naturübung begonnen. Am besten klappt sie natürlich draußen im Wald.



Der Kleine freut sich an seiner Freiheit und tobt über die riesige Weide. Mir geht jedesmal das Herz auf, wenn ich die Pferde in ihrer natürlichen Form der Herde beobachten kann. Die beste Entscheidung in diesem Jahr. Wieder mit Pferden zusammen zu sein.


Ich geniesse meine Mittagspausen nach dem Essen. Meine beste Zeit ist vom frühen Morgen bis ca 14.00 Uhr. Danach bin ich für konzentriertes Arbeiten nicht mehr zu haben.

Freitag, 1. September 2017

Wie hättest Du es denn gern? Oder back Dir Deinen Partner am besten

Die Psychologen haben seit ewigen Zeiten Hochkonjunktur.


Ein großer Teil des Klientel besteht aus Menschen die in ihrer langjährigen Beziehung krank geworden sind und Menschen, die gegen ihren Willen schon zu lange Single sind.

Die Wahrheit über die ideale Beziehung ist, sie ist relativ selten.

Die einen klagen über ewige Routine und nix läuft mehr seit ewigen Zeiten im Schlafzimmer und die anderen, naja nix läuft mehr seit ewigen Zeiten.

Die Online Single Börsen helfen auch nicht wirklich weiter. Die Ansprüche in der Vorauswahl sind gewaltig. Und anstatt sich einzugestehen, das man derzeit beziehungsunfähig ist, aus Bindungsangst, oder weil man immer an die/den falschen gerät, was mit der eigenen Auswahl zu tun hat, dreht sich das Partnerkarussell immer schneller.

Wer verdient an dieser ganzen Misere? Eben die oben Genannten.

Die eigene Einschätzung bedarf meistens einer Überarbeitung, entweder fällt sie zu gut oder zu schlecht aus. Und wir wollen mal ehrlich sein, das Bild was unsere Eltern in uns hinterlassen haben, prägt uns auch ziemlich stark. Entweder soll der Partner genau so wie......., oder auf keinen Fall so wie...... sein. Das alles spielt sich eher auf der unterbewussten Schiene ab.

Ich hab schon mal die Backzutaten gekauft. Echt jetzt.






Mittwoch, 30. August 2017

Wer schreibt was nicht gern gesehen wird........

wird strafversetzt.

Jetzt hat auch auf meinem Blog die Zensur von Seiten Google stattgefunden. Sie haben mich in der Suchmaschine von ziemlich oben nach weiter hinten geschoben und ich selbst darf meine Blogartikel nur noch auf meinem eigenen Googlekonto publik machen. Das ist mir bereits vor einigen Wochen aufgefallen, aber da ich von immer mehr Bloggern höre und lese, das sie entweder blockiert oder zumindest weit nach hinten geschoben worden sind, wundere ich mich nicht mehr.

Dadurch sind natürlich auch meine täglichen Klicks rapide gesunken. Zum Glück schreibe ich nur zu meiner persönlichen Erbauung und mir soll es wurscht sein, weil ich nicht davon lebe, sondern nur mein Mitteilungsbedürfnis stille.

Der Header meines Blogs allein reicht wahrscheinlich schon aus, um mich als systemfeindlich auszumachen. Er bleibt trotzdem und jetzt erst recht.

Seid wachsam. Und glaubt nicht alles, im Augenblick schon mal gar nicht, was im Fernsehen und in den Zeitungen als Nachrichten deklariert wird.

Ich weiß das Bild ist heute etwas krass, aber dem Anlass entsprechend.


Samstag, 26. August 2017

Spätsommer

Gestern bin ich wieder durch mein persönliches Heil Land gestreift und ich liebe diese Spätsommertage, die so sanft sind. Es ist meine absolute Lieblingszeit im Jahr.

Das Licht , die Luft, die Bäume, die Pflanzen, alles atmet durch, hat es wieder geschafft,

einen Sommer ins Land zu bringen, alles wachsen zu lassen

und sitzt jetzt entspannt in einem Schaukelstuhl und schaut und geniesst.



Donnerstag, 24. August 2017

Braucht man Vorbilder in seinem Leben?

Ich möchte mal so werden wie........, wenn ich groß bin.

Diesen Satz kennt glaube ich jeder aus seiner Kinderzeit.

Und wie ist das so, wenn man dann "groß" ist mit den Vorbildern? Oder ist man vielleicht sogar selber zu einem Vorbild für andere geworden?

Von Zeit zu Zeit treffe ich Menschen, die mich faszinieren. Mit dem was sie tun oder was sie sagen. Dann sauge ich förmlich deren Energie in mich ein, beschäftige mich ganz viel mit ihnen und dem was sie tun, wie sie es tun, und lasse mich von ihrem Spirit inspirieren. Es hat etwas, ich würde fast sagen schamanisches oder auch etwas homöopathisches an sich.

Diese Menschen bringen etwas in mir zum klingen, was bereits in mir vorhanden ist, aber noch nicht zur Entfaltung kommen konnte.

Ich bin dankbar für diese Menschen. Die mich daran erinnern, wohin meine Reise geht und das es immer wieder Lehrer für mich geben wird, die mich eine Weile begleiten und dann wieder ihrer Wege und ich meiner Wege gehe.






Dienstag, 22. August 2017

Suchen Sie Arbeit?

Letzte Woche sprach mich eine entfernte Nachbarin an.

"Ich sehe sie immer den ganzen Tag hier, wenn sie mit dem Hund spazieren gehen, oder mal mit dem Auto wegfahren, Sie sind immer Zuhause. Suchen Sie eine neue Arbeit?"

Nein, wieso?

Ja ich dachte, Sie sind doch noch so jung und alleinstehend.


Das ist sehr nett von Ihnen, das Sie sich um mich sorgen, aber ich habe bereits 43 Jahre gearbeitet und das reicht mir völlig für dieses Leben. Jetzt mache ich nur noch, was ich möchte und mir Freude macht."

Dann hab ich noch brav gesagt, wie alt ich bin und eine gewisse Fassungslosigkeit im Gesicht der Nachbarin erkannt.

Ich dachte Sie wären viel jünger.

Dankeschön für die Fürsorge und das Kompliment bezüglich meines Aussehens.





Montag, 21. August 2017

Der neurotische Mensch

Keiner will gleich sein, wie der andere, jeder möchte als Individuum erkannt und anerkannt werden. Schwierige Zeiten aus denen wir lernen können.

Im Gleichschritt gehen mag zwar ungestörter vorwärts bringen, aber die Richtung ist sehr sehr fraglich

und vor allem diejenigen, die uns lenken wollen mit Angst und Brot und Spielen

ihnen ist nicht zu trauen.

Denke selber, erfinde Dich jeden Tag neu

und lass das, was Dir vor einiger Zeit noch richtig und wahr erschien

ruhig heute als Lüge erkannt werden.

Es ist ein Prozess zu Gunsten der Menschen



Montag, 14. August 2017

Gedanken zum Thema Tod

Am Wochenende bin ich mehrmals dem Thema Tod begegnet.

Einmal ist der Vater meiner Freundin am Freitag ziemlich unerwartet gestorben. Es hat sich schon angekündigt, aber meine Freundin hat es immer wieder kräftig verneint.

Ich habe mich dann natürlich mit meiner Freundin über den Tod und die Beerdigung unterhalten. Dabei hat meine Freundin festgestellt, das sie sich noch nie Gedanken darüber gemacht hat, wie sie beerdigt werden will. Die meisten Menschen haben so ein Grauen vor dem Tod, meist die, für die mit dem Tod alles vorbei ist, das sie es erfolgreich bis zu einem gewissen Punkt verdrängen.

Und dann habe ich auf Youtube mehrere Vorträge vom Berliner HP Andreas Krüger angeschaut und auch er hat ein homöopthisches Mittel besprochen, dessen typisches Zeichen es ist, sich ganz genau damit zu beschäftigen, wie man beerdigt werden will. Bis ins kleinste Detail durchdacht.

Ich bin bisher dem Tod in meinem nahen Umfeld einige Male begegnet und spüre einen unendlichen Frieden, von den Toten ausgehend. Sowohl bei Mensch als auch beim Tier.

Der Tod ist für mich kein Tabu und ich versuche immer wieder, mich mit ihm anzufreunden. Irgendwann werden wir uns sowieso begegnen. Warum nicht auf einer freundschaftlichen Basis.

Ich habe heute morgen noch mal meine Liste durchgearbeitet, wie ich meine Beerdigung wünsche und bin dabei auf einen Sarg gestoßen, der aus Zellulose hergestellt wird und mit verschiedenen Motiven bedruckt ist. Zellulose finde ich deshalb völlig ausreichend, weil ich mir eine Feuerbestattung wünsche und nicht will, das deswegen gutes Holz verwendet werden muß, nur um mich einzuäschern.

Ausserdem gibt es hier in meiner Stadt einen Friedhof, wo es Baumbestattungen gibt. Man kann seine Urne am Fuße eines Baumes in die Erde geben lassen, entweder anonym oder mit einer Plakette an dem entsprechenden Baum. Das finde ich für mich absolut stimmig.

Abschiedsworte der Lakota-Indianer

Steht nicht an meinem Grab und weint,
ich bin nicht da,
nein ich schlafe nicht.
Ich bin
eine der tausend wogenden Wellen des Sees,
ich bin
das diamantene Glitzern des Schnees,
wenn ihr erwacht in der Stille am Morgen, dann bin ich für euch verborgen,
ich bin ein Vogel im Flug, leise wie ein Luftzug,
ich bin das sanfte Licht der Sterne in der Nacht.
Steht nicht an meinem Grab und weint,
ich bin nicht da,
nein ich schlafe nicht.




Sonntag, 13. August 2017

Machogehabe

Dieses Machogehabe dieser Männer, die leider auch noch an Hebeln der Macht sitzen, geht mir echt auf den Zeiger.

Ich denke es wird wieder Zeit für das echte Matriachat. Für Frauen mit Fürsorge für das Volk. Damit meine ich nicht Merkel, diese Frau ist machtgeil und feige zugleich.

Göttin steh uns bei.

Samstag, 12. August 2017

Aufhebung der Selbstverleugnung

Warum klappt so vieles nicht in Deinem Leben?

Du hast Potential

Du hast das Wissen

Du hast die Möglichkeiten

und doch, kurz vor dem Durchbruch

kurz bevor der Erfolg greifbar wird

bricht alles wie ein Kartenhaus zusammen.

Wieder mal. So oft schon geschehen.

Die Selbstverleugnung sitzt tief und Du wusstest es gar nicht,

hast Dich immer gewundert, wieso bei anderen, wieso nie bei mir

geht etwas auf, darf erblühen, sich entfalten.

Deine Selbstverleugnung ist hartnäckig.

Geh ihr auf den Grund, hebel sie aus und schick sie fort.

Für immer.

Nimm Deinen Platz ein und halte ihn. Er steht dir zu.

Ich nehme meinen Platz ein und halte ihn. Er steht mir zu in diesem Leben.

Jetzt und für immer.

Aho



Freitag, 11. August 2017

Die täglichen Wunder

Wenn Du etwas möchtest, bitte darum.

Ich bekomme im Augenblick sehr viele Heilungsimpulse für mich auf beinahe wundersame Art und Weise.


Wenn das Wunder kommt
Serviere ich ihm Tee
Und Kekse
Solange
Bis Du dran glauben kannst
Halte ich es für Dich warm
<3 Hannah lettmann

Donnerstag, 10. August 2017

Die Würde der Frauen

Wie sieht es mit Deiner Würde aus? Erwählst Du wirklich oder fühlst Du Dich nicht gut genug?

So viele Frauen haben Beziehungsprobleme, finden immer wieder den falschen Partner, der sie im Stich lässt, wenn es darum geht, Sicherheit zu geben.

Frauen die mitten im Leben stehen, einen guten Job machen, selbstständig sind und trotzdem immer wieder an einen Partner geraten, der sich unterschwellig als Frauenhasser herausstellt und bzw. nicht in der Lage ist, seinen Part nach Sicherheit für seine Partnerin herzustellen. Soll heißen, wenn die Frau ihn wirklich einmal braucht, weil sie mal eine Schulter zum Anlehnen braucht, oder er mal eine Verpflichtung übernehmen soll, kneift er oder verhöhnt sie auch noch, weil sie es nicht alleine schafft.

Viele Frauen sind leider wahllos oder nehmen den erstbesten, der sich für sie interessiert. Es ist oft zu beobachten, man sieht ein Paar und denkt sich, wie blind muß diese tolle Frau sein, das sie sich so einen Idioten ausgesucht hat. Das hat sie doch gar nicht nötig.

Es geht nicht darum, unbedingt Single sein zu wollen, es geht darum seine Würde zu wahren. Es geht um eine Partnerschaft und nicht um eine Mutterrolle, die die Frau hier dem Mann gegenüber einnehmen soll und in der dieser Mann dann den Hass gegen seine Mutter ausleben kann, stellvertretend natürlich.

Man sieht andere Paare und sieht, das der Mann hier die Sicherheit der Frau wahrt, in dem er ihr den Rücken stärkt, wann sie es braucht. Und Du fragst Dich, wieso sich solche Männer nicht für Dich interessieren.

Es macht keinen Sinn, nur damit Frau nicht allein ist, nicht sorgfältig zu wählen, wer an ihrer Seite lebt. Ja man darf an sich selber arbeiten, an seiner natürlichen Würde und nenn es von mir aus Selbstliebe. Auch daran, gut mit sich selbst allein sein zu können. Ja es kann dauern, aber Du hast dennoch die Wahl und Deine Würde, nicht zu verwechseln mit Arroganz. Arroganz entsteht aus Angst vor Nähe. Würde hat etwas mit Dir selbst zu tun, mit es wert sein.

In dem Zusammenhang fällt mir mein neuestes Buch auf dem Tisch ein, was ich gerade bekommen habe. Die Seelenflüsterin von Verena Maria Rottmar.

Sie schreibt Texte, die einen mitten ins Herz treffen. Über Frauen, über Spiritualität, über Männer, über Mütter und Väter. Ich finde das Buch wunderbar.

Hier ist ein Textauszug aus ihrem Buch

EINE ODE AN DIE ZUVIEL-FRAU

Und natürlich weiß

sie, daß es an ihr liegt.

Sie weiß, wenn sie

weniger wäre, weniger

fühlen würde, weniger

kompromisslos wäre,

weniger fordernd,

weniger extrem...

würde sie in einer

Beziehung sein oder bleiben. Wäre

es nicht schwer eine

Partnerschaft einzugehen.

Würden ihr Freundschaften

leichter fallen, wäre sie

eine angenehmere

Angestellte und eine

angenehmere Tochter

und Geliebte von

irgend einem

verheirateten Mann.

Da wäre dann mehr

Toleranz, mehr Akzeptanz,

mehr Gelassenheit, mehr

Genügsamkeit, mehr

Harmonie.

Natürlich weiß sie,

daß es an ihr liegt...

Sie weiß, daß sie

hochsensibel ist,

dramatisch, leidenschaftlich,

temperamentvoll,

ungezügelt und von

allem ein wenig

zuviel und zwischendurch

noch hysterisch..

immer dann wenn etwas

nicht ganz ehrlich ist,

wenn etwas nach lüge riecht,

wenn etwas nicht ganz

ausgesprochen ist,

wenn etwas nicht ganz

transparent ist,

wenn etwas nicht

ehrlich kommuniziert

wird, aus dem Herzen

heraus und nicht aus

dem Kopf oder aus

dem Schützengraben.

Natürlich weiß sie,

daß es an ihr liegt...

Sie weiß, daß sie

kaum Konflikte vermeiden

kann, sie weiß daß sie

nur durch ihre Präsenz

andere triggert, dann wenn

sie zu laut, zu schön,

zu fröhlich, zu eigensinnig,

zu dominant, zu gross,

zu besitzergreifend,

zu abhängig ....

zu zu zu zu ist.

Sie weiß, daß sie es

niemandem leicht macht,

auch sich selber nicht.

Und doch dadurch

besticht sie, dadurch

lebt sie ihre Talente,

dadurch hinterfragt sie,

dadurch bricht etwas

auf, dadurch heilt

etwas in ihr und im

Umfeld, dadurch erweitern

sich die Grenzen, dadurch

bebt die Erde, dadurch

kommt mehr Licht

an dunkle Ecken,

dadurch kann nicht

mehr alles unter den

Teppich gekehrt werden,

dadurch entsteht Veränderung,

Wandel, dadurch werden

andere Inspiriert aufzuwachen,

Mut zu haben, Risiken

einzugehen.

Viele wenden sich von ihr ab.

Andere wenden sich ihr zu.

Vielleicht vielleicht

nicht immer die, von denen

sie es sich wünschen würde.

Doch sie weiß, in dem

was zuviel an ihr ist liegt

das Geschenk, denn ja sie hat

ZUVIEL.. darum ist es leicht

für sie, sich zu verschenken,

sich hinzugeben, sich zu

öffnen, sich zu ergeben.

In ihrem Hunger liegt die

Kraft über sich selber hinauszuwachsen,

eigene Grenzen zu überschreiten,

nicht stehen zu bleiben. Da liegt

viel Bewegung und auch die

absolute Stille die sich freisetzt

und in die sie sich hineinfallen lässt.

Du magst zu den Frauen gehören,

die zuviel sind. Doch sei nicht starr

damit, verbittere nicht, versteck

dich nicht dahinter, bleib weich,

bleib zärtlich, bleib liebevoll

und verletzlich.. brich alles auf,

was einst zugemüllt wurde, dich

hart gemacht hat, dehn das

zuviel sein noch mehr aus,

bewege es in eine neue Dimension

hinein....

Ja du weißt, es liegt an dir,

du bist zuviel. Mach es dir nicht

zum Vorwurf und auch anderen

nicht, daß sie nicht damit können.

Denn du hast begonnen,

es zu integrieren. Deine

Reife schenkt dir mehr

Erdung, mehr Weisheit,

mit deinem zuviel einfach

zu sein. Stehen zu bleiben.

Zuzuschauen und es

auch zu lenken. Du hast

dich vom Trotz heraus

befreit in ein klares

liebevolles Selbstvertrauen

hinein.

Sei zuviel. Und komm

in Frieden mit den

Konsequenzen, nein

mehr noch feiere sie/dich.

AHO Komplizin

Moksha Devi


Montag, 7. August 2017

Ein Tag mit American Mustangs

Dieses Jahr gab es das erste Mal eine Veranstaltung in Aachen, die darauf aufmerksam macht, das die wilden Mustangs in Amerika geschützt und auch für Interessenten nach Deutschland importiert werden können.

Für jeden Pferdemenschen sind die Mustangs der Inbegriff des Pferdes schlechthin.

Es war eine sehr schöne Veranstaltung mit sehr viel Verständnis für die 16 Pferde, die dort vorgestellt und anschließend gekauft werden konnten.

Sie haben zuvor eine 90 tägige Ausbildung zum Zweck des vertrauenvollen Umgangs mit Menschen von 16 verschiedenen Trainern hier in Deutschland erhalten.

Ich habe ein Pferd/Trainer Paar von Beginn an per Youtube begleitet und war so begeistert, was diese junge Mädchen, die selbst noch Schülerin ist, für eine schöne Vertrauensbasis zu der kleinen Stute Naira aufbauen konnte.


Da schaut sie während einer Pause aus ihrer Box. Ihre Augen sind neugierig, mutig und aufgeschlossen. Sie ist eine faszinierende kleine Stute.





Samstag, 5. August 2017

Spürbare Veränderungen

Ich habe geglaubt, das ich die Einzige bin, die im Augenblick mit Dämonen zu kämpfen hat, aber mich erreichen doch eine Menge emails, in denen davon erzählt wird, das auch bei anderen alte Gespenster wieder kräftig am Werk sind. Vieles hat mit einer Art Coäbhängigkeit zu tun.

Mal davon abgesehen, stabilisiert sich mein Immunsystem dieses Jahr endlich wieder, nach dem ich mal wieder eine Ernährungsumstellung hinter mir habe, und diese jetzt beibehalte. Mein Körper ist nicht dazu ausgelegt, ohne Fleisch rund zu laufen, auch wenn ich es noch so gerne hätte. Neben dem neuen Reitstall gibt es einen Hofladen, die auch hochwertiges Fleisch verkaufen. Die Tiere stehen direkt auf den angrenzenden Weiden und ihnen geht es wirklich gut.

Ausserdem habe ich endlich ein Brot dort gefunden, was ich sehr gut vertragen kann und zwar das Essener Brot. Es besteht im Hauptanteil aus gekeimtem Getreide und wird bei einer sehr niedrigen Temperatur lange gebacken. Es ist sehr lecker und macht richtig satt.

Wie immer in Verarbeitungsphasen meiner Seele bin ich sehr kreativ. Das Malen hilft enorm.

Die Bilder, die herauskommen, sind sehr zart und fast zerbrechlich.

Wenn ich mir Bilder aus früheren Phasen anschaue, zeigen sich mir immer die gleichen Farben. Es sind auch die Farben meiner Aura Soma Flasche. Rosa und Türkis, diese Farben heilen mich. Das ist mir aber auch erst jetzt bewusst geworden. Vieles ist viel tiefgründiger, als wir es uns vorstellen können.

Habt Ihr auch so ein bis zwei Farben, die Ihr so liebt? Es ist wirklich interessant, sich mal die Aura Soma Flaschen anzuschauen und nach der Lieblingskombination Ausschau zu halten. Jede Flasche hat eine Bedeutung und sagt viel über Dich aus.

Wer mal schauen möchte, kann dem link folgen:


https://www.aurasoma.de/produkte/aura-soma/equilibrium/


Mittwoch, 2. August 2017

Baustellen


Im Moment sehe ich so viele Dinge, die ich verändern möchte. Ich bin einerseits sehr kreativ, das malen fällt mir unglaublich leicht, aber anderseits sehe ich echte Narben, die sich gebildet haben im Laufe meines Lebens und finde derzeit keine Möglichkeit, wegzuschauen. Mir fehlt aber auch noch der zündende Punkt, die Veränderung anzugehen. Aber es drängt in mir , und wie.

Die Schnitterin ist bei mir am Werk derzeit und drängt mich, manches was sich so unnütz und falsch in meinem Leben anfühlt, abzuschneiden.

Es gibt Menschen, die mir nicht gut tun, deren Gegenwart mich so runterzieht, das ich Tage brauche, um mich wieder zu beruhigen, um die Wunden, die sie mir einmal zugefügt haben und deren Narben tief sind, nicht mehr spüren zu müssen. Es wird Zeit an der Heilung zu arbeiten. Jetzt und nicht irgendwann.

Sonntag, 30. Juli 2017

Ausverkauf der Paradiese

Durch die Billigflieger wird reisen immer günstiger. Bis in die hintersten Ecken der Erde. Ich verfolge schon seit einigen Monaten einen Reisevlog von einem jungen Kölner Ehepaar. Sie sind auf Weltreise und dokumentieren das mit fast täglichen Videos. Einerseits bewundere ich die Beiden. Sie haben jeden Cent gespart, um sich diese Zeit zu ermöglichen. Sie haben alles verkauft, haben ihre Wohnung gekündigt und sind losgezogen. Sie waren bereits in Australien, Indonesien, Kambodscha, Südafrika, Kuba und jetzt in Mexiko. Sie haben schon viel gesehen und viel erlebt.

Was mich schockiert, egal in welchen entlegenen Winkeln der Länder sie auch sind, es gibt immer Schwärme von Touristen. Es erschreckt mich. Und das sind keine Rucksacktouristen, sondern meist Menschen im Rentenalter. Klar , alle Menschen haben dieses Ziel früher anvisiert, wenn wir nicht mehr arbeiten müssen, schauen wir uns die Welt an. Aber irgendwie fühlt es sich falsch an. Unberührte Natur, uralte Gebäude oder Tempel und plötzlich fahren Busse vor und alles ist voll von Menschen die laut überall herumlaufen.

Aber auch die andere Seite gibt es. Junge Menschen die an den schönsten Stränden dieser Erde, und die sind nicht unbedingt in der Karibik oder Südsee, ihr Leben dahingleiten lassen. Sie betteln nicht selten die ankommenden Touristen um Geld an, damit sie wieder verlängern können, oder um das Geld für ein Rückflugticket zusammen zu bekommen. Es ist schon seltsam, was so auf unserer Erde vor sich geht. Und meistens bekommt man nichts davon mit und geht jeden Tag brav zur Arbeit und hat seine oft selbstgemachten Probleme.

Samstag, 29. Juli 2017

Stormy Days

Ein Erlebnis mit der Stute hat mich diese Woche tief bewegt. Wind macht die Pferde wild und unruhig, vor allem wenn sie draußen in der Natur sind. Sie sind auch etwas stürmischer und wilder als gewöhnlich.

Als ich die Stute Anfang der Woche von der Weide in den Stall geholt habe, war sie sehr aufgeregt. Sie schnaubte und wieherte immer wieder und einmal stieg sie und wieherte laut dem Sturm entgegen. Es war ein fantastisches Gefühl von Wildheit und dem Wunsch nach Freiheit den sie damit ausdrückte.

Ich habe das Bild nicht mehr aus dem Kopf bekommen. Und da ich ja gerade versuche, die Aquarelltechnik in mein malen zu integrieren, ist diese Zeichnung auf dem Papier gelandet. Ohne Plan auf einmal war das Pferd auf dem Blatt und dann die Landschaft, wie ich sie in Erinnerung hatte.

Ich kann kein Bild annähernd zweimal malen, jedesmal ist es eine bestimmte Stimmung, die in mir ist, die da auf dem Papier erscheint.

Freitag, 28. Juli 2017

Erlaube, dass dir heilsame Hilfe geschenkt wird

Manchmal sind auch die Menschen, die für alles eine Lösung zu haben scheinen, hilflos und mutlos.

Für diese Menschen ist es besonders schwer, von anderen Hilfe anzunehmen oder darum zu bitten.

Daher der Spruch des Tages für mich und alle, denen es manchmal so geht.

Erlaube, dass dir heilsame Hilfe geschenkt wird.


Donnerstag, 27. Juli 2017

Regentage

Es wurde höchste Zeit, das es regnet, aber wie so oft, war es dann doch wieder ziemlich heftig. Bei uns hier im Kölner Raum sind keine Flüße über die Ufer getreten, aber viele Keller vollgelaufen. Jetzt wird wieder von Klimawandel gesprochen. Meine Beobachtung sagt, das es entlang der Kraftwerke immer am schlimmsten ist, mit den Unmengen von Wasser. Kommt der Wind bei uns z.B. aus Belgien überqueren die Wolken etliche Kraftwerke, die auch an der Grenze zu Belgien liegen, dann noch die, die kurz vor Köln stehen und dann ist das Unwetter vorprogrammiert. Warum wird darüber nie geschrieben?

Im Sommer, wenn die Luft so warm ist, werden halt bei entsprechender Wetterlage aus den vielem Wasserdampf, der aus den Kraftwerken aufsteigt, riesige Mengen von Wolken voll mit Regen. Das wird einfach verschwiegen. Solange eine Hochdrucklage vorliegt, passiert nix. Im Winter auch nicht, es sei denn es kommt eine Warmfront mit Wind.

Wie auch immer, die Natur, die Wälder und Flüße sind dankbar für den Regen, die kleinen Bäche waren fast nur noch Rinnsale und wenn wir durch den Wald gegangen sind, war alles knochentrocken. Ich habe förmlich gefühlt, wie alles Leben in den Wäldern erleichtert aufgeatmet hat. Nun ist alles voller Pilze.

Die Pferde lieben auch die Regentage, sind doch endlich die unendlich vielen Bremsen und Fliegen mal nicht da. Und ich hab das Aquarellmalen für mich entdeckt. Es macht mir im Augenblick einen Riesenspaß.


Samstag, 22. Juli 2017

Konsum und gutes Benehmen

Man lässt sich gerne bereichern, ist aber zu bequem ein Feedback dazulassen.

Von Zeit zu Zeit ärgert es mich schon. Ich habe am Tag durchschnittlich zwischen 50 und 100 Besucherinnen. Es kostet nichts hier vorbei zu schauen. Aber ab und zu mal ein Wort an die Autoren der Blogs zu richten, ist wie Applaus zu spenden für eine Darbietung, die ich besuche. Egal ob sie etwas kostet oder nicht.

Es muss und soll nicht alles jedem gefallen. Aber ein bisschen Achtsamkeit finde ich schon sehr schön. Vielen Dank fürs vorbeischauen.

Dienstag, 18. Juli 2017

Wie hast Du Dir Dein Leben vorgestellt, als Du Kind warst

Schon als Kind hatte ich nicht diesen Wunsch, den viele Mädchen haben, heiraten und Kinder kriegen.

In meinen Träumen waren Abenteuer, die es zu erleben galt, Pferde und Hunde. Ich wollte ein Auto haben und damit überall herumfahren.

Und am Wasser wollte ich sein, an einem großen See oder am Meer. Wie komme ich darauf, darüber jetzt nachzudenken?

Viele Frauen fragen mich, warum ich keine eigenen Kinder habe. Dann habe ich natürlich darüber nachgedacht und festgestellt, das war nie mein Traum vom Leben.

Ich lebe meinen Kindheitstraum und was sonst sollte einen glücklicher und dankbarer machen.


Donnerstag, 13. Juli 2017

Auf dem Weg zu mir

Dieses Jahr habe ich sehr oft die Möglichkeit mich zu reflektieren und festzustellen, das ich wirklich auf dem Weg zu mir bin.

Es fällt mir auf, das ich zu oft unbewusst zugelassen habe, so wie andere sein zu müssen, weil ich es so gelernt habe. Sei angepasst, sei überkritisch, wo ist der Haken. Negativ über Menschen denken, die ich noch gar nicht kenne. Etwas einfach geschehen zu lassen, obwohl es mir nicht passt, nicht zu mir passt. Ich spreche jetzt natürlich nur von meinem persönlichen Umfeld.

Ich habe sehr viele Dinge am Tag, über die ich wahnsinnig dankbar bin. Ich fühle mich so frei und glücklich, in der Lage, mein Ding zu machen.

Letztens habe ich einen Satz gehört, der mir sehr gut gefallen hat. Thomas Schmelzer von Mystica TV hat ihn gesagt. Er sagte, trau Dich ganz tief in Dir drin nach Deinem sehnlichsten Wunsch zu forschen. Und wenn Du ihn gefunden hast, dann nimm ihn ernst und hauche ihm Leben ein.

Und ich habe noch etwas gelernt. Rede nicht drüber, sondern tue es.

Mittwoch, 12. Juli 2017

Familie


Meine beiden Süßen. Roi und Louisa. Gestern habe ich sie das erste Mal zusammen von der Weide geholt. Roi kennt mich ja noch nicht so gut. Deshalb habe ich erst die Mama geholt und dann Roi. Das hat ihn überzeugt. Er ist wie ein großer verspielter Hund. Er schubst einen immer ein bisschen mit der Schnauze, wenn man vor ihm geht. Und in seinen Strick beißen und damit spielen tut er auch. Das hat mein Hund auch getan, als er noch klein war. Keinerlei Misstrauen gegen Menschen. Wenn er könnte, würde er sich auch noch auf meinen Schoß setzen.

Dienstag, 11. Juli 2017

Bewegung ist eher out in der Pubertät

Bald gibt es Zeugnisse. Die Lehrer wollen noch ein paar entspannte letzte Tage vor den Ferien verbringen, mit den Kids ist lerntechnisch
nicht mehr zu rechnen. Kann ich auch gut nachvollziehen.Die Noten stehen.

Gestern morgen gehe ich also mit dem Hund zum Wald und treffe da unverhofft eine Horde von Jungen und Mädchen im Alter zwischen 12 und 14 und ein paar laut klatschender und rufender Lehrer an.

Was war los? Walking Day, klärte mich später eine Lehrerin auf. Es stand noch mal Bewegung auf dem Programm. Walken oder joggen, mindestens 2,5 km, nach oben hin offen. Einige Jungs waren ordentlich motiviert, verschwitzt und laufend kamen sie mir entgegen, teilweise mit einem guten Tempo. Doch die meisten Jungs latschten eher lustlos in Gruppen daher und sahen sehr unmotiviert aus.

Die Mädels maximal schneller gehend, eher schlendernd mit Smartphones bewaffnet, wegen der Selfies für Facebook usw. und bloß nicht schwitzen, weil da sieht man ja nicht mehr gut aus. No way.

An jedem Streckenposten wurde gemault, weil man gerne abkürzen wollte, die Lehrer einen aber nicht ließen. Bewegung ist echt nicht in, in der Pubertät.

Der Frosch saß letztens auch lange Zeit bewegungslos auf dem Weg. Wahrscheinlich auch in der Pubertät ;)




Montag, 3. Juli 2017

Willkommen

Jetzt ist er also da der kleine Roi, der zweijährig schon größer als seine Mama ist.

Es ist so schön und lehrreich Pferden dabei zuzusehen, wie sie miteinander kommunizieren. Erkannt haben sich Beide sofort, obwohl sie sich ein Jahr nicht gesehen habe. Roi war inwzischen in einer Fohlenherde untergebracht, was auch sehr viel Sinn bei jungen Pferden macht.

Als erstes hat Mama ihm nochmal den Respekt abverlangt, damit er nicht frech wird. Das ist bei Pferden und eigentlich bei allen Tieren völlig normal. Nur bei uns Menschen funktioniert es immer weniger, das Kinder von ihren Eltern ein bisschen Respekt beigebracht bekommen.

Nun sind die Verhältnisse geklärt und unser Neuzugang hat sein endgültiges Zuhause bezogen. Ich freue mich so. Er ist so ein tolles Pferd.

Willkommen junger Roi. Ich bin so gespannt, was wir zusammen erleben werden. Einen Zweijährigen zu betreuen, ist auch für mich eine neue Aufgabe.

Sonntag, 2. Juli 2017

Es gibt immer was zu meckern....

.... am liebsten übers Wetter. Kaum regnet es mal einen Tag posten die Ersten schon, das soll ein Sommer sein?

Bei meinen täglichen Waldspaziergängen und auch bei Gesprächen mit Landwirten war es höchste Zeit, das endlich Regen auf die Erde fällt.

Die Waldbrandgefahr war sehr hoch und wenn wir mal beobachten, in Portugal oder auf den Kanaren, was Waldbrände anrichten, so können wir froh sein, wenn es mal einen ganzen Tag und eine Nacht durchregnet.

Ich bin froh und dankbar für den Regen. Raus gehe ich so oder so. Mein Hund und die Pferde fragen nicht nach dem Wetter. Und mal ehrlich, es schläft sich mit einer regenfrischen Luft ausgesprochen gut. Also. Die Sonne ist immer da, auch wenn gerade mal ein paar Wolken davor sind.

In dem Sinne ein gemütliches Wochenende. Heute kommt das 2. Pferd in den Stall. Der Sohn von meiner Pflegestute. Ich bin schon sehr gespannt. Aus eins mach zwei. Wer hätte das gedacht, jetzt hab ich schon 2 Pferde, um die ich mich kümmern darf. Ich freue mich.

Donnerstag, 29. Juni 2017

Manchmal blitzen die Möglichkeiten durch


Manchmal, völlig unerwartet, kommt ein Traum in die Realität und zeigt mir, was möglich ist. Es gibt Menschen, die leben konsequent ihren Traum. Ich stehe staunend davor. Sehe aber auch, das er einem nicht eben so in den Schoß fällt. Auch ein wahrgewordener Traum ist mit Arbeit und Disziplin verbunden. Ich bin gespannt, ob ich in diesen einen Traum einsteige. Bin ich dazu bereit?

Dienstag, 27. Juni 2017

Wechselbäder

Im Augenblick habe ich ständig Wechselbäder, von dem Gefühl wie verliebt zu sein, bis zum Gefühl einfach wegrennen zu wollen und alles stehen und liegen zu lassen. Das Wichtigste in solchen Momenten ist, in Balance zu bleiben, nicht überzuschwappen in die eine und auch nicht in die andere Richtung. Ich hasse es, über lange Zeit diszipliniert an etwas dran zu bleiben. Erstens langweilt es mich, zweitens ist meine Aufmerksamkeitsspanne sehr gering. Das war in der Schule schon so. Nach 20 Minuten monotonen Unterrichts habe ich abgeschaltet.

Alle loben meine Geduld. Ich kann lange sitzen und einfach eben nur sitzen, z.B. wenn ich mit meiner Mutter wieder mal in der Klinik bin, zur nächsten Runde, der Bestrahlungstherapie. Ich bin sehr skeptisch, was den Erfolg betrifft, aber meine Mutter wollte sie unbedingt machen, alle haben gesagt, das muß ich machen. Außer ich natürlich. Jetzt, wo sie vom Arzt über die möglichen Nebenwirkungen aufgeklärt wurde, ist sie sich schon nicht mehr so sicher. Nächste Woche ist aber der erste Termin, und sie würde am liebsten alles über Bord werfen, ihre Entscheidung rückgängig machen. Sie jammert. Sie will jetzt, das ich ihr die Entscheidung abnehme. Nein, das musst Du sagen, habe ich ihr ihre Ermächtigung zurückgegeben. Es ist Dein Leben, ich kann Dir Dein, erst ja und dann Dein jetziges nein nicht abnehmen.

Sie ist noch eine Generation des blinden Gehorsams zu Ärzten, Lehrern und Pastoren und vor allem Behörden. Aber die Ärzte haben doch gesagt, das muß ich machen, sagt sie. Du musst gar nichts, es ist Dein Leben und fühle in Dich hinein, was sich richtig anfühlt.

Solche Sätze versteht sie nicht. Es ist für sie wie eine Fremdsprache. So etwas hat sie nie in ihrem Leben getan. Ich habe den Eindruck, das sie sich noch nie selber wirklich gespürt hat. Sondern immer nur das Pflichtprogramm einer Frau in einer Familie. Es ist zum weinen.

Ich bin so dankbar für meine starke Großmutter, die mir ein ganz anderes Frauenbild vermittelt hat. Das der Matrone. Sie war die Chefin des Clans und mein Vorbild. Danke Oma, daß Du mir gezeigt hast, das Frauen stark und eigenständig sein können.